Band 
Erster Band.
Seite
116
JPEG-Download
 

ii6 *

Beschneiden der Bücher

Die Eigenschaft, daß der Bernstein , wenn er gern.den wird, leichte Körper an sich zieht, hak schon Tha>les von Milet (gest.' 3459) gekannt. Der Ur-sprung des Bernsteins war den Alten aber nicht bekannt,und ist erst in neuern Zeilen durch chemische Versn-bedes Andr. Libavius , und Phil. Jac Harrn,«»»1677. etwas mehr ins Licht gesetzt worden. Die ver-schiedenen Meinungen der Alten über den Bernstein HotPlinius (37. ri.) angeführt. Im XV und XVI.Jahrhunderte wurde der Bernstein von allen Nationengesucht, und in alle Weltgegenden verschickt; die groß»Quantität ging jährlich nach Venedig , und von da indie Türkei , und zu den Mohren, die ihn wegen sein»Heilkraft am meisten schätzten. Einen Bernsiein-sirniß mit Terpentinöl zu bereiten, hat schon Theo-phrastus Paracelsus, der um 1524 berühmt war,gelehrt. Der Pros. Hosfmann in Münster hat1760 die Kunst erfunden, Bernstein mit Kampfer indephlegmirten Weinstein, kalt und geschwind au'zulösen.Im Jahre 169z erschien für Preußen eine Generalstant-und Bernsteinordnung. Bock Vers. einer Na-lurgesch. des Bernsteins. Königsb. 1797. Schlözrrallg. Nord. Gesch. 34. ff. Theophr. Paracel­ sus von natürl. Dingen I. 23. f. Halle Ma^lrII. i. Fortges. Magie I. 466. Universallex.VUI. 708. Vollbeding Archiv. 14. Suppi. rl.

Beschneiden der'cher s. Buch.

Besoldungen der Gelehrten. Laiser Vespasinnwar der erste, der den Lehrern aus dem Fiscus zu Roniöffentliche Besoldungen reichen ließ, und M. FabiuiQuinctilianus war der erste, der zu Rom als öffe»!-licher Lehrer der Beredsamkeit, mit erner guten Besol-dung angestellet wurde, (Fabric. II. 25z.) ö«