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Erster Band.
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Bienenkönigin»

gehorsam waren. Es ist nicht bekannt, ob die Alten die.se Kunst schon gewußt haben; aber 100 Jahr vor Wild. mann ist sie schon am Senegal , im Reiche Galam be-kannt gewesen, wo der Fcanzos Brüc im Jahr rüyzeinen Mann. der sich den Bienenkönig nannte, besuchte,und sahe, daß die Bienen diesen überall, wohin er ging,wie Schaafe ihren Hirten, nachfolgten. Sein ganz«Leib. besonders seine Mütze» war so von Bienen bedeckt,daß es wie ein Schwärm aussähe, der sich wo ansetzt.Sie folgten ihm, als er wegging. Denn außer denen,die an seinem Leibe saßen, hotte er noch Tausende znseinem Gesolge. Beckm. Erf. IV. czo.

Bienenkönigin n. Daß der Weiser im Bienenstöckenicht männlichen, sondern weiblichen Geschlechts sey, hatSwammerdam (geb 1637. gest. 1680) zuerst ent-deckt, und unumstößlich bewiesen. Rom mann bist.lit. V. syi. Reaumur Gesch. d. Bienen, ryz.

Bienenkorb. Die ersten Bienenkörbe waren hohle Cylin-der aus Baumrinde» oder ausgehöhlte hölzerneStämme. Columella, der umS Jahr 42 nach Ch.Geb. schrieb, hat zwar die Bienenstöcke aus Baumrindenoch gelobt, aber doch schon aus Bast und'Weiden geflochtene Bienenstöcke angerathen. (äs rs rüst. IX. 6.)Die Einrichtung der Bienenstöcke hat von Zeit zu Zeitviele Aoändecungen und Verbesserungen erlitten. BuschHandd. d. Ecs. II. 1. S. 251. Vollbeding Ar-chiv 62.

Bienenkunst. Deren Erfinder soll Gargoris gewesenseyn. Fabric. I. 2»2.

Bier. Nach dem Wein ist das Bier das älteste Getränke.Es war der gemeine und ordentliche Trank des größtenTheils von Egypten. Sein Gebrauch war von/Alter-her in Griechenland , und einem Theil von Italien ein-

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