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Erster Band.
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Blldgieß?rkunst

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formen von den Gesichtern der Menschen selbst abzuneh-men, indem er die Gppswaffe über das Gesicht goß,nachdem die Formen hart geworden waren, Wachs hin-eingoß, und nun diesen Abguß verbesserte, von welchemwieder einer in Erz gemacht wurde. Unter den Neu-ern hat Andreas del Verrochio (geb. zu Florenz 1432. gest. 14S8.) die Kunst, Verstorbene abzuformen,wieder erfunden. klin. Uist. nat. z§. 44. All-gem. Känstler-Lexic. 6go. Busch Handb. der Erf.II. 1. S. 262. Bollbeding Archiv bz.

Bildgießerkunst. Toreutik. Die Kunst aus schmelz-baren Materien, die beim Erkalten wieder erhärten, Bil-der der Menschen und Thiere, und andere Figuren zugießen: dir Zeit der Erfindung dieser Kunst, die wohlaus der Bildformerkunst (s. diese) entsprang, ist nichtzu bestimmen, aber sie ist sehr alt, und schon zu MosisZeiten finden sich Beweise davon. Den Israelitin wur»de sie wahrscheinlich durch die Egypler bekaynt. Denndaß diese, nach dem Auszuge aus Egppten, solche ver-standen, beweist-unter andern das güldene Kalb,welches Aaron um das Jahr 245z gießen ließ. (2 B.Mos. 32, 4.) Andere Beispiele finden sich 2 Mos. 37,79- 3', 2. 4. 4. Mos. 21, 9. 2 Mos. 20, LZ.1. Kon. 7, 15 22. imgl. 23 26. und an an-dern Orten. Auch die Phönicier und Bab ylonjerverstanden die Bildgießerkunst. Von den Persern weißman wenig; aber nach den Mythen der Griechen, warfie auch in Klein-Asien von hohem Alter. Der glän-zendste Zeitraum der griechischen Gießerkunst ging mitPhidias (um 3548) an, und dauerte bis auf Lysip-pns, etwa azo Jahre. Phidias (geb. zu Athen ,ums Jahr 440.) vor Chr. G. war bei den Griechen dererste, der sich in der Toreutik hervorthat, und der