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Erster Band.
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Bildnisse der Gelehrten

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Bildsäule des Belus zu Babylon . (Bel zu Babel v.6.) In Italien war die Bildhauerkunst schon vorErbauung der Stadt Nom vorhanden, aber die Römerhaben nie vorzügliche Künstler darin gehabt. I»Deutschland finden sich die ersten Spuren dieser Kunstzur Zeit Carls des Großen, und in Englandward sie erst unter Georg II. durch Unterstützung derKönigin Caroline, uud zwar von Ausländern, emporgehoben. In Frankreich hat Germain Pilon , der1590, oder nach andern i6og starb, einen bessern Ge-schmack in der Bildhauerkunst eingeführt. UebrigcirS grän-zen die Geschichte der Bildhauerkunst und der Bild-gießerkunst so nahe an einander, daß es in vorkom-menden Fällen oft sehr schwer hält, den Unterschied rich,tig zu rreffen, da die Nachrichten von der einen nichtselten mit den von der andern, verwechselt werden.Goguet I. löz. i6o. ff. II. 138. 197. III. 66. ff.76. 5 Z. f- Juvenel- I. 388. Sulz er I. 304.Busch Handb. der Erfind. II. 1. S. 288. 32g.Wollbeding Archiv 66. ' Suppl. 14. Fabric. I.220. 251. II. 6r. 125. 279. 418. 495. 577- 7iy-933. III. 197. 967.

Bildnisse der Gelehrten. Mehrere Lebensbeschreibnhaben schon in frühern Zeiten, ihren Lebensbeschreibungenauch die Bildnisse der Gelehrten beigefügt, anderehaben dergleichen besonders herausgegeben. Au den er-ster» gehören Th. Beza (geb. 1519. gest. 1605.),Paul Jovius (gest. 1552.), Laur. Craßo, der imXVII. Jahrh, lebte, u. a. m. Zu den letzter», Zo,hann Dürr (gesss 1689.)» Fulvius Ursinus (geb.1529. gest. 1600.), Anton Verdier (geb. 1544,gest. 1600.) u. a. Dem Philipp Galläus zuAntwerpen hat man die 44 äootoruw. virorum

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