Band 
Erster Band.
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Bildhauerkunst

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Wachsthum der Bildhauerkunst beigetragen. Aber die er-sten Versuche mögen denn freilich wohl sehr schlecht ge-wesen seyn. Die Eaypter haben zu allen Zeilen vielGeschmack an Eolossen und Riesenbilderri gehabt; diemeisten vom K. Sesostris errichtete» Denkmähler lie-fern Proben davon. Seine, und seiner Gemahlin, vordem Tempel des Vulcans, ausgestellten Bildsäulen, dieaus Einem Steine waren, betrugen zo Ellen in derHöhe. Die Bildsäulen seiner 4 Kinder waren 20 Ellenhoch. Bon dem Zustande und Wachsthum« derBildhauerkunst in Asien , weiß man aus jenen Zeilensehr wenig. Die Israelitin hatten das güldene Kalb ge-gossen. Moses hatte an die Leiden Enden der Bun-drslade 2 güldene Cberudin gesetzt. Beim Homer kommteine Statü« der Minerva vor, die bei den Trojanern ver-chrt wurde, u. dgl m. Wie aber diese Dinge beschaffengewesen, davon sagt die Gejchichte nichts Näheres, nichtsBestimmtes. Auch bei den Griechen blieb die Bild-hauerkunst lange in schlechtem Zustande. Die erstenKenntnisse davon erhielten ste wahrscheinlich von denEgypiern. und zwar unter CecropS (um IZZ8 vorEh. G ). Mehr als zoo Jahre nachher, als Dadaiusausstand, suchten die Griechen ihre Fehler in dieserKunst zu verbessern, und ihre Statuen erhielten mehrAnnehmlichkeiten; aber sie waren noch immer sehr un»vollkommen. Die alte» Statuen, besonders diejenigen,die man dem Dädalus beilegte, waren von Holz.In den folgenden Zeiten hat bekanntlich diese Kunst sichbei den Griechen zu einem hohen Grade der Vollkommen-heit erhoben. Auch bei den Assyrern und Badyio-niern wurde die Bildhauerkunst stark getrieben, aberwahrscheinlich herrschte in ihren Werken wenig Geschmackund Richtigkeit, Eine der ältesten Biidsäulen war die

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