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Erster Band.
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Bleyweiß

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Nach dieser zu urtheilen, scheint der Bleystift einen höl-zeincn Ueberzug, oder ein Futteral gehabt zu haben.Bart hol. Ambrosinus hat 1648 die Gesnersche Ab-bildung vergrößert nacbstechen lassen. Pektus sagt imJahre iü8z, die aus Reißbley gemachten Slisre würdenin Tannen oder Cedern Holz gefaßt. Wahrscheinlich istder Gebrauch des Reißbleyes, und der Bleysiiste erst imXVI. Jahrhunderte in Italien aufgekommen, wo Zeich-ner, und Zeichcnschulen am zahlreichsten sind. LangeZeit wurden säst alle Bleystiste, welche in Deutschland und in den benachbarten Ländern verbraucht wurden, inNürnberg gemacht. In Italien hat man zuerst Stiftegebraucht, die aus einer Mischung von 2 Theilen Bley,und i Theil Ztnn gegossen waren. Beckm. Erf. V.rzg. 236. 240. ff. 244. 248. 250. s. Reißbley. Li-n i i r e n.

Bleywage s. Setzwage.

Bleyweiß, Bleyauflösungen, deren gefährliche Wir-kungen waren schon den Alten nicht unbekannt. VorBleyweiß u. dgl. warnen Galm, und andere Aerzte,und sogar machte man sich ein Bedenken daraus, dastrinkbare Wasser in bleyernen Röhren herbey zu leiten.Beckmann Erf. I. 185.

Lleyweiß. Seit wie langer Zeit man das Bleyweiß ge-kannt, und benutzt hat, ist noch nicht auSgemiltelt.Dem Basilius ValentinuS , der zu Ende des XV.Jahrhunderts lebte, war es bereits bekannt; es wurdesogar zu seiner Zeit schon verfälscht. Die Venelia,ner haben es ehedem am besten gemacht, und auch zu-rrst damit gehandelt. Nach einigen soll das Bleyw-schon zu den Zeiten des Theophrastus Eresius be-kannt gewesen seyn. Basil. Valent. letztes Test.IV. 236. s. Universallex. IV. iZz. Jakobson