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Erster Band.
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146
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146 Bohrmühle

«funden. Calvör Beschreib, des Maschinenwesens:c.

I. 4. k.

Bohrmühle. Der Stückgießer Keller in Cassel, deres um 1720 zuerst versuchte, die Kanonen massiv zugießen, erfand eine senkrechte Bohrmaschine miteinem Bohr«, womit er die Seele, in Gestalt einesmassiven Cylinders, aus dem Rohre herausschnitt. Daaber diese Einrichtung mit vielen Unbequemlichkeiten v«>bunden war, so wurde sie nicht sehr angenommen. Da-gegen erfand der Schmidt Maritz in Genf eine hori-zontale Bohrmaschine mit spitzen Bohrern, wo dieKanone durch ein Wasserrad umgedrehet, und dem Boh-rer gleichförmig vorgeschoben wird. Er machte diese Er,findung 1739 dem französischen Hofe bekannt» worauf«ach seiner Angabe eine Bohrmaschine zu Lyon erbaunwurde. Nachher erfand der Marquis von Mcntalem-bert, eine vertikale Bohrmaschine mit spitz«!Bohrern, die er schon 1752 auf seinen Eisenwerken inH)erigord anwandte, um auch massiv gegossene eiserneKanonen zu bohren. Die von Maritz angegebene Ma-schine wurde im Jahre 1780 vom Herrn von Forstn«dergestalt verbessert, daß sich nicht allein der Bohrer indem Rohre, sondern auch dieses in jenem zugleich dre-het. Der Stückgießer Chaillot erfand eine Maschinedie 4 Bohrer auf Einmal in Bewegung setzte, und aufdiese Art 4 Geschützrohre zugleich lieferte. BuschHandb. d. Ers. II. S. ii8.,

Bohrmühlen, die vom Wasser getrieben werden, hakman schon im XVI. Jahrhundert gehabt; und ist eine

. dergleichen zu Ulm gewesen. Beckm. Erf. II.'27z..

Bollwerk, Bastion. Die Alten hatten statt der Ba-stionen viereckige Thürme, die man nachher in rundeabänderte. Dergleichen runde Bollwerke sollen die Tür-

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