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Erster Band.
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159
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Brennen

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Handb. d. Erf. II. i. S. 179. Gehler II. 561.Fischer. II. 611.

Brennen. Bon Sengen und Brennen hielten die Wund-ärzte seit den Zeiten des Hippokrates, bis etwa vor einemJahrhunderte, viel; und sie hatten dazu mancherleyWerkzeuge. In Ahulcasis LkirurZ Hrzsut. 1552.findet man z 1 Abbildungen von Instrumenten zum Cau-leristren; davon eins wie eine Harke mit z Zähnen ge-staltet ist. Statt z Mal mit*Einem Instrumente zukennen, brannte man mit z glühenden Endigungen ei-ms einzigin Instruments an z Stellen auf einmal.Aber auch das Brennen Z Mal nach einander, kömmtöfters vor. Das 5 Mal, und ins Dreyeck zu brennen,schien das Beliebteste zu seyn; und bei Afterfisteln, undGoldaderbeschwerungen, brannte man die kranken Men-schen, wie die Hahne, z Mal aus den Steiß. Menschen,welche die Zeugungskraft verlohnn hatten, brannte manauf die Mieren, damit sie solche wieder bekommen mög-tm, oder man schlug die Lendengegend der Impotentenmit Ruthen und Peitschen. Durch glühendes Eisen undRulhenstceiche konnte also Thätigkeit in den unthätigenzuführenden Gefäßen zu den Hoden erweckt, oder durchtiisrres Brennen alle Thätigkeit zur Saamenerzeugnngaufgehoben werden. Noch im XVI. Jahrhunderte kurirleman die Brüche mit dem glühenden Eisen, und indemman den Bauchring brennen wollte, brannte man man-chem Manne den Schrmenstrang ab. Beckmann Erf.V- 4yo.

Ircnnglas, Aus mehrern Stellen der Alten ließe sichvermuthen, daß ihnen der Gebrauch der Brenngläsernicht unbekannt gewesen sey. Plinius redet vornBrennen gläserner und krystallener Kugeln, und Lac-tantius erwähnt, daß eine gläserne, mit Wasser an-