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Erster Band.
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Brechschraube

nannt würd«, ist im iX Jahrhundert aufgekommen.Reinhard Eml, zu d. Gssch d. chnskl. K 29z.

Brechschraube, eine Maschine, womit starke Mauernzerbrochen, und üdsrn Hausen geworfen werden können,hat Leonhard Dannec (qest^ 1585) zu Nürnberg ,ums Jahr 155Z erfunden. Diese Erfindung gab demKünstler Anlaß, daß er die messingenen Spindeln bei denBuchdruckerpressen am ersten anbrachte, v. Murr Nürn­ berg . 70Z. Hoyer Geschichte der Kriegsk. I. 2zr.Vollbed. Archiv 75.

Brichweinstein (Xsrtarrrs sinstiou?). Ist von demLeibarzt Adr, v. Myr, ficht zu Sckwerin erfunden unddie Bereitung desselben i6zl gelehrt. Ein Mehrereshierüber in Busch Handb. d. Erf. II. 1. S 178.

'Brennbare Luft. Albert von Bollstädt , auch Al­ bert der Große genannt, (geb. 1 >yz. gest. 128a.)kannte schon die Entzündbarkeit der Biäbungen. Auchin den Schriften des Roger Baco (geb. 1214. gest.1292.) will man schon Spuren von brennbarer Luft fin-den. Die specifische Leichtigkeit der brennbaren Lustbestimmte Eavendisch 1766 zuerst, und gab sie fürzehnmal leichter an. als die gemeine Luft. Fontanafand sie sunszehnmal, und Sigaud de la Fond sech-zeknmal leichter. Alexander von Volta machte1778 den ersten Versuch, brennbare Lust durch einenelektrischen Funken zu entzünden. Das zwei Theile ge-meine, und ein Tbeil brennbare Luft, mit einander ve»wischt, bei Annäherung einer Flamme die stärkste Ex-Plosion geben, haben Prrstley und Lavoisier beobach-tet. Die verschiedene Art, die brennbare Luft zu erhal-ten, die Theorie derselben, und die von Zeit zu Zeitdamit angestellten Versuche gehören nicht hieher. Busch