Brennpunkt
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li hat 169z eine allgemeine Theorie der Brech-Brenn«linien bekannt gemacht, Kct. srast. 1682. S. 374.Lot. eraä. i6yz S. 244. — Nachr. von d. Leb.und Erf. d. berühmt. Mathe mat, I. 266.—Fischer II. 468. III. 20g.
Brennpunkt. Der erste, welcher die Beobachtung mach-te, daß der Brennpunkt eines Hohlspiegels um den vier,ten Theil des Durchmessers davon entfernt sey, scheintZeh. Papt . Porta gewesen zu seyn, der 1605 starb.Auf die Verlängerung des Brennpunkts fiel P. Kircher,(geb. 1602. gest. 1680.) zuerst, welche er durch Zusam-mensetzung mehrerer planer Spiegel bewerkstelligte. —Nachr. von d. Leb. u. Erf. d. berühmt. Mathe»mat. I. 22Z. — Fischer II. 465.
brennspiegel. Die zündende Kraft der Hohlspiegel istschon den Alten bekannt gewesen. Aber die Nachrichtendavon sind unzuverlässig. Im XVII. Jahrhundert ha»im sich verschiedene praktische Optiker durch Verfertigungzußer sphärischer Brennspiegel hervorgethan. MaginuS,Pros. der Mathematik zu Bologna (geb. iZZtz. gest.iö>7 ) verfertigte Spiegel, die zum Theil PariserFuß Brennweite halten. Septala, Canonicus, zwMayland, der r68o starb, brachte einen von 3' Fuß Brei,!e, und 15 Schritt Brennweite, zu Stande. Alle an«tue aber übeuraf hierin ein Künstler zu Lyon, Vilet«ü, Einer seiner Spiegel, der nur 30 Zoll Breite, undz Schuh Brennweite hatte, gab einen Brennraum vonin Größe eines damaligen halben Louisd'or, schmolz inwenig Secunden dir schwerflüssigsten Metalle, und ver»-laset« eben so bald Schmelzliegel, und andere Erdenimd Steine, auf welche das gewöhnliche Feuer nichtwirkt. Einen weit bessern Brennspiegel verfertigte Herr». Tschirnhausen um« Jahr 1Ü87, der sich zu