Band 
Erster Band.
Seite
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lös Brettspiel

Dresden befindet. Er hat Z Leipziger Ellen im Durch,Messer, und 2 Ellen Brennweite, ist nicht, wie dieWillettischen, aus einer Composition von Metallen ge.gössen, sondern aus einer, 2 Messerrücken dicken Kupfer,platte geschlagen, und also im Verhältniß seiner Größe, sehrleicht, und unFemein wohl polirt. Dieser Spiegel zün-dete Holz mit einer Flamme, die ein starker Wind nichtauslöschen mogte, kochte und verdunstete Wasser, in ei-nem irdenen Gesäße, schmolz drey Zoll dickes Zinn undBley in 2 Z Minuten» durchlöcherte eiserne Bleche,auch einen harten Thaler in Z 6 Minuten, verglasenZiegel, Scherben, Knochen und Erden, u. s. w. Mitdiesem Brennspiegel verdichtete Herr v. TsckirnhausendaS Mondenlicht, fand aber dabei keine merkliche Ver-stärkung der Wärme. Phil. de la Hire (geb. 1677.gest. i7iyi) entdeckte eine neue Art große Brennspiegelzu schleifen. Js. Newton, der 1726 starb, lehrtezuerst 7 Hohlspiegel so zu stellen, daß ihre Brennpunktesich in einem einzigen vereinigten. > Alle diese Brenn-spiegel' waren von polirtem Metall. In neuern Zeitenhat man aber auch Brennspiegel, die sehr bedeutendeWirkungen leisten, von Glas, Holz, Pappe, Stein, undandern Materialien, verfertigen erfunden. Gehler I.4ZZ. Busch Handb. d. Erf. II. 2. S. 195. Fi-scher II. 47c». Vollbeding Arch. 75.

Brettspiel. Ist schon von den Römern her bekannt, warhauptsächlich ein Soldatenspiel, und hieß bei ihnen Lu-äus I^atrunculorurn, weil I-atro in den ersten Zeitender Republik , ein Soldat hieß; wahrscheinlich von demgriechischen Worte merceo, W 7 il sie um Lohn

dienten. Das Brett zum Schach hieß tskula latruncu-lariu, und die Steine (üalculi, oder auch I^stroner,weil ein Kriegsbild darauf stand. Der GeiHnner: Iw-