Band 
Erster Band.
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170
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Buch

Anfangsbuchstaben besonders geschickte Leute, welche Aal,ligraphen hießen; dahin gehören unter andern Notier,der am Ende des X. Jahrhunderts Arzt im Kloster St.Gallen war, und der H. Bernwardus, der vm9yz bis 1014 Bischof zu Hildeshrim war. — SeitCarls des Großen Zeilen wurden auch im Schreibenallerlei Unterscheidungszeichen gebraucht. Die er.ste Seile, worauf des Verfassers Bildniß, Namen «indTitel gemahlt wurden, hieß Pr 0 t 0 c 0 llum, und dieletzte , oder besonders in

den aufgerollten Büchern bei den Griechen, die siedie Lateiner likros, die Hebräer Megil«loth nannten. — Die meisten Bücher wurden in Fo-lio und Quart geschrieben. Nachdem der Gebrauchdes »zyprischen Schilfs aufgehört hatte, bediente mansich des Pergaments (s. dies.), welches äußerst saubnund zart zubereitet war, und zuletzt des Lumpenpapiers,(s. dies.) Damit die Zeilen gleich weit von einanderabstehen mögt-m, zog man Paralellinien, wozuman sich eines Instruments, welches kraeüsctal, beiden Griechen 7r«x--.7b«!P°v, hieß. — Bei

dem Pergamente zeichnete man durch Punkte den Ort,wo eine jede Linie anfangen und aufhören sollte, miteinem Instrumente, welches kunctoriurn hieß. — Manschrieb oft nur Eine Seite, dergleichen hießen ^77^?!«,wenn man aber auch die andere beschrieb, so hießen eSo77,^r>7^P^- Wo das Buch zu Ende war, machteman ein Zeichen <1, oder wie einen Kranz u. dergl.daher die Redensart: corouiäena iinxoners. — I«diesen Zeiten schrieb man im Lateinischen das Watt:LxxUcit; zum Zeichen, daß hier das Buch «in Endehabe und vollständig sey. — Den Rand der Bücherbeschnitt man; dies hieß äsinsrZinsre; und da