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Erster Band.
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Buchbinder

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dies in den ältern Zeiten sicilirs hieß, so kam nochJsjdorus aus den Gedanken, daß das Beschneidender Bücher in Sicilien erfunden sey. — Das Per-gament putzte man mit Bimsstein, das Papier gtätteteman mit Zahnen von Thieren, daher die libri punal-cari, adarta ckvntsta genannt wurden. Dos Pa-pier schlug man mit dem Hammer glatt, daher die Bü-cher, wenn sie gut geschlagen waren, librl rnullsstihießen. - Busch Handb. d. Erf. II. 252. — Boll-beding Archiv. 80. — Fabric. II. 6ys. Ueber»Haupt aber das Register zum dritten Bande, unterBuch.

Luchbinder. Daß die Buchbinderkunst älter sey, alsdie Erfindung der Buchdruckerey, ist wol keinem Zwei-fel unterworfen; denn ehe Bücher gedruckt wurden, wur-den schon welche geleimt, geheftet oder gebunden. Aberzu der gegenwärtigen Buchbinderey hat ohnstreitig dieBuchdruckerey die erste Gelegenheit gegeben. Schon vorChristi Geburt hatten die Egypter, Perser, Griechen,Zuden und Römer ansehnliche Bibliotheken von geschrie-benen und aufgeleimten Bücherroilen. Anfangs roll-te man lange Rinden um einen Stab, welchen man ineine Büchse von Eedernholz einschloß. Nach diesem hef-tete man die egyptischen Schilfblatter an dem Rückenmit Schnüren zu Büchern zusammen. Eben so bandman die Wachstafeln ein, denen man zwei Bret-ter, statt der Deckel gab. Zuletzt schrieben die Möncheihre Werke auf gleich große Pergamentblätter,welche sie wie ein Buch hinten zusammen hefteten. In-dem ein starkes Werk in ungeheure Rollen abgetheiltwerden müßte, deren Leim an feuchten Orten sehr leichtlosließ; so entstand allmählig das Format zu denheutigen Büchern, denn die Mönche mußten sich nach