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Buchdruckerkunst
der Uebergang zu dergleichen beweglichen sehr leicht,Die meisten der solchergestalt gedruckien Bäcker sind la-teinisch, einige deutsch . Die Blätter waren aber nurauf Einer Seite bedruckt, und damir sie auf beidenSeiten gedruckt erscheinen wogten, wurden allemal zweiBlätter zusammen geklebt. Die Buchstaben dieser Bü-cher waren unbeweglich und fest, aber grob und. ungi,schickt. Die Größe war in klein Folio. Wenn man denUrsprung der Buchdeuckerkunst untersuchen will, so mußman z verschiedene Künste von einander unterscheiden.Dir erste, mit unbeweglichen, in Holz geschnittenenBuchstaben, wovon ich eben geredet habe; die zweite mir be-weglichen Buchstaben, der eigentlich der Name der Buch,druckerkunst zukommt; diese hat Johann von Sorgen-lock, genannt Gänsefleisch zu Guttenberg, gewöhn-lich Jobann Guttenberg, zu Straßdurg erfunden, unddie dritte, mit gegossenen Buchstaben, deren ErfinderPeter Sckoffer zu Mainz war. Guttenberg ist zuWainz, nicht zu Straßburg geboren. Sein Vater starbipzo. Da seine Vermögens-Umstände nickt sonderlich-waren, suchte er sein Glück auswärts, und halte 14Z4schon einige Jahre in Straßburg gewohnt. Daselbsttrieb er die Buckdruckerkunst nicht mit eignen Händen,sondern dirigirte nur das Ganze. Die erste Buchdru-ckerpresse verfertigte Conrad Saspach. Der An-sang der Buchdruckerkunst fällt ins Jahr 1456. ZuStraßdurg lebte Guttenberg bis 1445, und sta,b zuMain ; 1463. Wohin Guttenberg sich begeben, als er
von Straßdurg abging, ist ganz unbekannt, aber soviel ist gewiß, daß er ums Jahr 1450. seine zu Straß-burg erfundene Kunst mit einem Mainzer Bürger Jo.hann Fault, oder Fust, zu Mainz in Comvagnietrieb, so daß Faust das Geld dazu hergab, Gurten-