Buchdruckerpresse
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Bibl. XVI. i6l. — Zm Jahr 1789 hat Breit köpfden Versuch gemacht, auch die chinesische Schriftmit beweglichen Typen zu drucken. Das. 58. — Sieheauch v. Murr Nürnb. 67z. — Vollbeding Archiv8z. v. Heineken neue Nachrichten von Künstlern undKunstsachen I. 87. 244. — Busch Handb. d. Erfind.II. 1. S, 28Ü ff.
Luchdruckerpresse. Vor Erfindung der Buchdrucker-presse, druckte man die Holztasrln mit einem Neiderum Horn ab. Statt dieses Neiders erfand Gutten»derg die Presse, deren schon im Jahre 1459 ausdrück-lich gedacht wird. Der erste, welcher sich mit Verbesse-rung der Buchdruckerpresse beschäftigte, war Haas zuBasel . Er ersann rm Jahre 1772 eine Presse nach demGrundsatz der Schwengel bei der Münzpresse; im Jahr1787 ließ er sie in der Dcuckerey seines Sohns arbeiten,und 179z war sie in der größten Thätigkeit. NachHaas bat Joh. Gottfr. Freytag ums Jahr 178aeine Presse erfunden, welche nicht durch den Schwengelgezogen, sondern «mit dem Fuße getreten wird. Sie hataber den allgemeinen Beifall nicht gefunden. Anjßonder jüngere, ersann eine, deren Beschreibung erst 1785bekannt wurde. Hernach kam der französische Hofbuch-deucker Pierre im Jahr 1786. In England ließ Ried»ley eine Presse verfertigen, deren Grundlage viel Aehn-liches mit jener des Pierre hat. Endlich ersann Pros-set 1796 die letzte Presse, welche bis jetzt bekannt ist.Beckm. Erf. II. 145. Bibl. XVI. 548. KrünitzLXVII. 258. Lclroopklin. vinciia. tzrpoZr. in Oo-cmn. N. II. xsA. 6. — Vollbeding Archiv 86.
Sllppl. 2Z.
Luchdruckerschwärze. Anfangs druckte Guttenberg mitSchreibtint«; dann bedient« er sich noch deS Lampenru»