Band 
Erster Band.
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183
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Buchstaben

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sten Alphabete/ von denen alle übrigen abstammen.Ums Jahr der Welt 3572 sind die 22 Buchstabenzeichendes hebräischen Alphabets schon vorhanden gewesen. Dirjetzigen hebräischen Buchstaben sind Ueberreste von derchaldäischen Quadratschrist. Die Araber wußten schonunter den Hamjaren, ohngefähr 1700 I. vor Ch. G.zu schreiben. UmS Jahr 12Z0 entstanden die jetzigenarabischen Buchstaben, welche Jakut, Geheim»schreib« des letzten Chalifen zu Bagdad , einführte.Die Griechen haben das Alphabet durch den PhönicierCadmus , um 2498, oder 1519 Jahre vor Chr. G.erhalte». Cadmus kam aber damals nicht unmittelbaraus Phönicien, sondern aus Egypten. Aus die Ankunftdes Cadmus wäre also die Kenntniß der Buchstabenschriftin Griechenland zu setzen. Aber das Alphabet, welchesCadmus nach Griechenland brachte, enthielt nur 16 Buch»staken. PalamedeS vermehrte dasselbe nach 2790 nochmit 4 Buchstaben. Das griechische Alphabet von 24Buchstaben wurde auf Anrathen des Archinus, unterdem Archon Euklides, im I. d. W. 3634 zu Aihenaufgenommen. Die älteste griechische Buchstabenschriftwar die Quadratschrift; die kleine» griechischen Buch-staben nahmen erst im VII. Jahrh, nach Chr. G. über»Hand. Auch die lateinischen Buchstaben, ausdenen die Buchstaben aller übrigen europäischen Völkerentsprangen, sind phönicischen Ursprungs, denn sie wur»den aus dem griechischen Alphabet gebildet, dar seinenUrsprung dem phönicischen dankte. Die Kenntniß dergriechischen Buchstaben wurde durch pelasgische Kolonieen,unter Evander im Jahre 2730 nach Latium gebracht,aus denen sich das lateinische Alphabet bildete. An-fangs hatten die Lateiner auch nur 16 Buchstaben. Inder Folge setzten sie noch k. 1. x. 2. hinzu. Auch