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Buchstaben
liter. Anzeiger 1797. St. 50. Journ. für Fabr.1793. Zul. 2. 5. s. Buchdrucker.
Buchstaben. Mehrere Völker des Alterthums stritten umdie Ehre dieser Erfindung; aber fast läßt es sich nichtmehr bezweifeln, daß die Buchstabenschrift eine Erfin.düng der Phönicier ist, und daß man den PhönicierThaaut, dessen Lebenszeit von einigen ums Jahr derWelt 1756 gesetzt wird, und der sich in der Folg» mEgypten niederließ, und von den Egyptern Thvt ge>nannt wurde, als den Erfinder her Buchstabenschrift an,zunehmen. Da Thaaut sich in Egypten niedergelassenhat, so könnte er auch die Buchstaben erst in diesemLande erfunden haben. Ein Umstand, wofür sich Warmanches sagen, ab« nichts entscheiden läßt. Hat er sieaber auch in Phönicien erfunden, so mußten sie dochtheils durch den Handel der Phönicier nach Egypten,theils durch die Niederlassung Thaauts in diesem Lande,frühzeitig genug daselbst bekannt werden. Uebrigens sinddie Schicksale des Alphabets in Phönicien und Egypten,von .der Zeit seiner Erfindung an, unbekannt. Die Phö>nicier hatten bei der. ersten Erfindung nicht gleich alle rrBuchstaben. Die Assyrer und Babylonier, dieman,wie die Syker, im weitesten Sinne mit unter den Phö-niciern begreift, kannten die Buchstaben so frühzeitig,daß einige solche für assyrischen Ursprungs gehaltenhaben. Die Jsrarliten erhielten die Buchstabenschrift.von den Egyptern. Daß die Kunst, mit Buchstabenzu schreiben, zu Hiobs und Moses Zeit schon bekanntwar, «giebt sich aus Hiob iz, 26. 19, 2z. 24. zt,Z 5 2. B. Mos. Z4> 27. und mehrern Stellen. Wahr-scheinlich bediente sich Moses des phonetisch egyptssche»Alphabets bei Aufzeichnung seiner Bücher. Jenes phö-nicische Alphabeth, und das allhebräische, sind die älte»