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Cleriscy
und solche mit dem Meßgewand« vermehrt. — In,IX. Jahrhundert wurde den Geistlichen verboten, dieSchriften der Heiden zu lesen; von den Bischöfen undPriestern wurde gar keine Kenntniß der heil. Schrift,noch weniger andere Gelehrsamkeit gefordert; sondern erwar hinreichend, wenn sie nur lesen, singen, einenPsalm hersagen konnten, u. dgl. m. — Im Jahr6oZ bekam Bonifacius III. von dem Kaiser Phocaiden Titel eines allgemeinen Bischofs, und so mrnunmehco der Pabst in seiner Hoheit bestätigt, und dieHierarchie völlig gegründet. Er bediente sich denn auchvon jetzt an der Schreibart: Wir wollen und gebie-ten. —- Im VII. Jahrhundert wurde das Ansetzn desPadstes immer vergrößert, und die Anzahl der Kirchen-gebräuche vermehrt. — Im VIII. Jahrhundert machtensich die Päbste von der Herrschaft der griechischen Kaiservöllig los, und so entstand die Trennung der griechi-schen und lateinischen Kirche. — Wenn man in diesemJahrhunderte einen Geistliche» verklagen wollte, somußte man bei einem Bischof 72, bei einem Prie-ster 40, bei einem Diaconus 37, und bei dem un-tern Orden 7 unverwerstiche Zeugen haben. — Im IX.Jahrhundert suchten die Päbste sich nicht nur von derOberherrschaft auch der occidentalischen Kaiser los zu ma-chen , sondern auch sogar die Kaiser unter die Füße zutreten, mit welcher Bemühung sie fast 500 Jahre zu-brachten. In diesem Seculo wurde die Heillosigkeit derPäbste immer ärger, wie selbst katholische Schriftstellerzugestehen, und doch waren dies die Häupter derGottesgelehrten, in dieser Zeit. — Im X. Jahr-hundert war die Unwissenheit der Geistlichen noch außer-ordentlich groß, und wer etwas mehr wußte als der Pö-bel und die Clerifty, wurde für einen Hexenmeister aus-