Corduan
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jenigen Corallen, die man noch bis dahin für Meer-pflanzen gehalten hatte, zu dem Thierreiche gehörten. —Busch Handb. d. Erf. IN. i. S. 209.
Corduan. Wird, wie der Saffian, aus Bocksellen ge-macht. Der Name Ooräorvun, und ähnliche Benennun-gen, kommen schon im XI. Jahrhundert vor, von dernen die Schuster Lorllokanarii rc. und zuletzt Loräon-niors genannt wurden. Denn vornehme Personen tru-gen calasi äi Loräuba, oder gerichtete Schuhe von spa-nischen Cordon»an. Man glaubt gemeiniglich» diesLeder habe seinen Namen von der Stadt Corduba .Aber, wenn auch diese Ableitung richtig ist, so wirddoch diese Bereitung durch die Mauren aus Afrika dahingekommen seyn, so wie alle Gecbereyen im Orient frü-her, als in Europa , zur Vollkommenheit gebracht sind.Noch jetzt kommen die schönsten Corduane aus der Levan-te, vornemlich aus Constantinvpel, Smirna und Aleppo .Nächst diesen werden die spanischen, ungarischen, undfranzösischen, die zu Avignon, Marseille, Rouen , Li-vn und Paris gemacht werden, hochgeschätzt. InDeutschland macht man auch ein Leder, was man. Cor-duan nennt, doch ist man an manchen Orten damit zu-frieden, daß man die schon zubereiteten weißen Bvckfelleaus der Türkcy, meistens über Venedig kommen laßt,und sie selbst närbt, glättet und färbt. Beckm. Tech-no!. Z2Z.
Csrporal. Die erste Benennung war in Frankreich Capd'Escadre. Unter Heinrich II. der 1547 zur Re-gierung gelangte, kam die Benennung Caporal auf,woraus nachher Corporal entstand. Hoyer Gesch. d.Kriegsk. I. 152.
Lorpuo canorruw. Den Anfang dieser merkwürdigenSammlung, wodurch die päbstliche Oberherrschaft einen