Dehnbarkeit der Metalle,
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schon in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ab-geschafft, und das Degentragen verbothen. — Fabric.I. 768. 796. III. 29. 39. 726. 746.
Dehnbarkeit der Metalle. Die vorzüglichsten Metallebesitzen einen sehr merklichen Grad der Dehnbarkeit, undunter denselben das Gold am stärksten. Nach Reau-mur, der diese Bemerkungen 1713 bekannt machte,läßt sich das Gold in Blättchen strecken, die noch nichtso dicke sind, als 1/30,000 einer Linie. Aber dieseDehnbarkeit des Goldes ist noch sehr geringe gegen dieDehnbarkeit desselben bei Verfertigung der Goldtressen,welche, wie bekannt, nur aus einem übergoldeten Silber,saden bestehen. Man nimmt gemeiniglich hierzu eineSilberstange, im Durchmesser 15 Linien, in Ansehungder Länge etwa 22 Zoll, und in Ansehung des Ge-wichts 45 Mark, welche mit einer einzigen Unze Goldüberzogen, oder vergoldet wird. Die Silberstangewird nach und nach durch engere Löcher mit Gewalt hin-durchgezogen, und dadurch immer seiner und länger;dabei bleibt aber die Vergoldung^ jederzeit an allen Stel»len sichtbar. Reaumur hat durch Rechnung nachge-wiesen, daß diese Silberstange bis auf eine Länge von1,163.520 ausgedehnt, unb folglich 634,692 Mal län»ger werden könne, als sie war, und daß diese Länge,wenn man 2000 Toisen auf eine französische Meile rech,net, 97 Heilen betragt. Ehe nun noch dieser Silber»faden über die Seide gesponnen wird, macht man ihn,aus einem cylindrische», platt, wodurch er gemeiniglichwenigstens 1/7 länger wird, also verwandelt sich dieLänge wenigstens in m Meilen, jir sie kann bis auf120 Meilen verlängert werden. Die Vergoldung diesesSilberdrats ist allenthalben sichtbar, woraus zu ersehenist» daß die Ausdehnbarkeit des Goldes außerordentlich