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Erster Band.
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Doppelhaken

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Doppelhaken. Ein veraltetes, schweres Feuergewehr,das auf einem Gerüste abgebrannt wurde, nur 6 bis 8Loth Bley schoß, wurde zuerst im Jahr 1521 gebraucht.Da K. Carl V. wider Frankreich kriegte, und Parmabelagerte. Man hatte aber noch eine Art Doppelhaken,die nicht so schwer waren» und von dem Fußvolke undder Reiterei geführt wurden. Sie schössen nur i Loth»und hießen Doppelbüchsen. In dem Zeughause zuNürnberg findet man Doppelhaken von 1499 bis1545. Jacobson technol. Wörterb. I. 435. All-gem. Lit. Zeit. Im. 1803, N. 60.

Dorische Tonart, für deren Erfinder wird LamiraS,ein Dichter und Musiker aus Thracier», gehalten. Erlebte vor den Zeiten Homers , und verband Gesang,und die Begleitung der Lyra zuerst mit einander. Fer-kel Gesch. d. Musik. I. zio.

Dorsen, Dorschen s. Steckrübe.

Drache, elektrischer. Das Spielwerk des fliegendenDrachen wird schon von Daniel Schwenker 165c be-schrieben. Franklin aber kam 1752 zuerst auf denGedanken, einen solchen Drachen in. die Luft aufsteigenzu lassen, um die Elektricität derselben» herabzuleiten;und der im JuniuS 1752 angestellte Versuch, war dererste, durch welchen Franklin selbst eine unmittelbareBestätigung von der vermutheten Elektricität der Gewit-terwolken erhielt. Gehler I. 596. Fischer I. 704.

Dragoner. Unter diesem Namen findet, man diese-ArtSoldaten zuerst bei den Franzosen, unter Heinrich IV. (geb. 1553, ermordet von Rav.aillac i6ic>.) Mansagt auch, daß ein Duc de Brißac, der 1594 Mac-schall in Frankreich wurde, diese Art des Dienstes er-funden habe, Zm Jahr röiS waren sie eine bekannteMiliz, die in Pikenirer und Musqurlirer erngetheitt