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Drama
wurde. — Schiller histor. Mem. I. 2. S. 223. —Hoyer Gesch. d. Äriegsk. I. 305. 454. 459. s. II.ir6. s. III. irr.
Drama. Dramatische Dichtkunst. Das Drama istälter, als man insgemein glaubt. — Die scenischenSchauspiele scheinen in Italien , besonders in Sicilien,noch früher als in Griechenland , in Flor gekommen zuseyn. Man findet, daß die alten Hetrusker sie sehrgeliebt haben. Bei den neuern abendländischen Völkernfinden sich schon im XII. Jahrhundert Spuren von dra-matischen Schauspielen; und nach dem Berichte desMafsei hat ein gewisser Albertino Mußato, ausPadua , der im Jahre 1329 in einem hohen Alter ge-storben ist, zwey Trauerspiele in der Manier des Gene-ra geschrieben, die einige Regelmäßigkeit gehabt habe»sollen.— Nach Scaliger sind die dramatischen Schau-spiele in Frankreich , im XVI. Jahrhundert noch mitsehr schlechten Anstalten ausgeführt worden. In Frank-reich hat man den guten Geschmack der Aufführung die-ser Schauspiele, dem Cardinal Richelieu (geb. 1535,gest. 1642) zu danken, und alle übrige europäische Na-tionen haben hernach sich nach dem Beispiel Frankreichs gerichtet. Sulzer I. 484. — Juvenel I. 8s.
Drat. Wahrscheinlich hat man anfänglich das dehnbareMetall mit Hämmern zu dünnen Blechen und Blätterngeschlagen, solche mit der Scheere, oder mit andernWerkzeugen in.schmale Streifen zertheilt, und diese mitHammer und Feile zu Dräten oder Fäden abgerundet.Diese Vermuthung scheint durch die älteste Nachricht vondieser Art, 2. Mos. 39, 3. bestätigt zu werden. — AlsAarons Amtskleider gemacht werden sollten, da schlugman das Gold, und schnitts zu Fäden, daß man'skünstlich wirken konnte, unter die gelbe Seide. Und