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Drehmühlen
des Dädalus Schwestersohn; nach Andern Theodoruzvon Samos . Auch wird die Erfindung des Dreheifinzdem Thales zugeschrieben. Phidias , der zu deirZeiten der Perikles lebte, soll diese Maschine zuerst
- zu Verfertigung hölzerner Sachen gebraucht haben. Fe-bril. allg. Hist. rc. I. 220. Busch Handb. d. Erf.III, 2. 214. Doppel mayr von nürnb. Künstl. 2^.— Juvenel II. 594.
Drehmühlen wurden im I. 1550 zu Nürnberg für dieRothschmidsdrechsler erbauet. Kleine Chron. Nürn-bergs. 66.
Dreschen. Um das Korn von den Aehren abzusondern,dazu bediente man sich in den ältesten Zeiten der Ochsen,Kühe, Maulthiere rc., die aus den ausgebreitetenGarben und Bunden herum getrieben wurden, um ejauszukitten. Die Morgenländer bedienten sich vornemliihder Ochsen, denen man das Maul mit einem Maul-korbe verband, daher der Ausdruck im 5. B. Mos. 25,4. daß man den Ochsen, der da drischet» das Maulnicht verbinden solle. Andere Völker» und selbst die Rö-mer trieben ganze Heerden Vieh aus und über das Ge-Iraide hin. Das Ausreiten der Körner, oder dasAustreten derselben durch Pferde, ist in einem gro-ßen Theile von Afrika, in Italien, Spanien , rc. lan-ge in Ausübung geblieben. Auch das Ausführen deSGetraides mit Dreschwagen war in den ältesten Zeitengebräuchlich (Jes. 28, 27.), und ist in der Türkey, inganz Asien, einem Theile von Afrika rc. noch jetzt üblich.In Schweden hat man diese morgenländische Art nochums Jahr 1750 einzuführen gesucht. In Persien ge-schiehet das Ausführen des Getraides mittelst einesSchlittens, vor welchen man ein Pferd mit verbunde-nen Augen spannt. Die Dreschmaschine der Egy.ptier ist