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O->au äs Ouco, eine flüssige, flüchtige, angenehm rie-chende, mattweiße, aus flüssigem, kaustischen, flüchtigenAlcali und dem höchstgereinigten Bernsteinöhl zusammen-gesetzte Seife, die dazu dient, mancherley Flecke ausZeugen zu schaffen, auch wegen des durchdringendenGeruchs, als ein kräftiges Reitzungsmitlel wider Ohn-machten vor die Nase gehalten wird. Es ist im zweytenViertel des vorigen Jahrhunderts bekannt geworden, undnach vieler Meinung soll ein Apotheker, Namens Ouoszu Ryssel in Flandern, oder zu Amsterdam , der Erfin-der seyn. In Paris soll es zuerst gemacht worden seyn.Ein Tröpfchen, welches von diesem Wasser ins Augekommt, verursacht eine völlig« Blindheit. Beckm. Erf.IV. 272.
Ebbe und Fluth. Schon die Alten haben der Sonneund dem Monde eine Einwirkung bei dieser Begebenheitzugeschrieben, aber ihre Begriffe davon waren sehr man-gelhaft. Die Griechen scheinen überhaupt sehr wenigmit diesen Bewegungen des Meeres bekannt gewesen zuseyn. Die Römer erlangten, als sich ihre Eroberun-gen bis an das atlantische Meer erstreckten, genaueKenntnisse davon. Unter den Neuern erklärte der Ea-malduleser-Mönch Mauro in Venedig , der 1457 leb-te, lange schon vor Newton, die Ebbe und Fluth,durch die Anziehung der Sonne und des Mondes. Ga-liläi, Descartes und Wallis nahmen andere Hy-pothesen an. Kepler kam auf eine allgemeine undgegenseitige Anziehung zwischen allen Wellkörpern; New-ton ging auf denr, von Keplern angegebenen Wegeweiter fort; und sahe nach der Entdeckung des Gesetzesder Anziehung die Wirkungen der Sonne und des Man-des aus das Wasser der Erdfläche, ein; doch erstreckte