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Erster Band.
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Edelgesteine

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Land Hevssah bewässerte, wo man Edelgestsine fände.Eine Kenntniß der Alten von den Edelsteinen an undfür sich, gehl also aus allen diesem deutlich hervor.Wie weit aber ihre Kenntniß gegangen, und ob die vor-hin genannten Edelgesteine gerade alle eben dieselben ge-wesen seyn mögen, die wir heut zu Tage unter diesenBenennungen verstehen, dies mögte wohl unentschiedenbleiben. An der Erfindung der Kunst, die Edrlge«steine zu schleifen, mag wohl der Zufall vielen An-theil haben. Beinahe alle seine Steine lassen sich durchihr eignes Pulver schleifen. Vielleicht verfiel einer dar-auf, zwey orientalische Steine an einander zu reiben,dem es glückte, ihnen aus diese Weise einen Glanz zugeben. Auch das Dia manisch leisen hat seinen Ur-sprung von einem Zufall- Bekannt muß übrigens dieKunst, die Edelgesteine zu schleifen, schon zu MofeSZeiten gewesen seyn. Auch wußte man sie zu fassen.Merkwürdig aber ists, daß man sie auch zu der Zeitzu schneiden wußte. Der Leibrock Aarons war mit2, in Gold gefaßten Onyxen geziert, in weiche die Na-men der 12 Stamme vertieft eingeschnitten waren.Das Brustschild glänzte von 12 Edelgesteinen. von ver-schiedener Farbe, und auf jedem las man den Nameneines von den 12 Stämmen- (2 B. Mos. 23, 9. >7.)Ob man den Diamant in die Zahl der damals bekann-ten Steine setzen könne, wird von vielen für sehr un-

. gewiß gehalten. In Frankreich war Agnes Sorel ,gebürtig aus Touraine , welche 1450 starb, die ersteDame, die Edelstein- trug, und Anna von Bre-tagne , die 151z starb, die zweyte. Goguet II.§9. Vollbrding Arch. n6. Suppl. 38. s. Diamant.Steinschneiden, rc.

Edelgesteine, falsche s. GlaSsärberey.