ZI4 Einquellmig
Einquellung beS Saamens vor der Aussaat. Von dir,ser, in neuern Zeiten von vielen mehr schädlich als nütz,lich gehaltenen Einrichtung, finden sich schon Nachrich-ten bei Virgil (LsorZ. I. 19z.) und Plinius (II. IV.
- 8 , 17.)
Einreibung. Die neue Lehre von Einreibungen verschie.dener Mittel, die man öfters innerlich zu geben pflegt,gründet sich auf die neuern Untersuchungen lymphatischerGesäße, besonders der Haut. Vorzüglich gehört huhuder äußerliche Gebrauch des, im Magensafte aufgelöstenMohnsafteS, den Chiarenti, ein Arzt zu Florenz ,zuerst versuchte und empfahl, zu den wichtigsten undnützlichsten Entdeckungen des letzten Jahrzehends desXVIII. Jahrhunderts. Mehrere Aerzte in Italien , undnamentlich Breva, haben diesen Versuch unter man-cherley Abänderungen, mit andern thierischen Säften,auch andern Arzneyen, rc. versucht, und den Nutzendieser Heilmethode bestätigt gefunden. — Valenk.Aloys Brera Anatripsologie, oder die Lehre vonden Einreibungen, rc. a. d. Jtal. übers. von Euwel.Wien , t8oS. — Erlang, Lit. Zeit. iZoi. N. 8g.
E'rnsauger. Ein Werkzeug zur Verbesserung der Lust inHospitälern; ist vom Oberwundarzt Salmon , imHospital zu Nancy , erfunden. Doch wird die erste Er-findung dem Herrn Strack zu Mainz zugeschrieben.Wedekind üb. d. sranzös. Kriegsspitalwesen. 127. —Journ. d. Erf. St. 21.
Einsiedler. Der Einsiedlerstand nahm im IV. Jahrhun-derte seinen Anfang. Paulus vom Theben (gest.I40.) und Antonius, ein Egypter, (gest. 356) warendie ersten Einsiedler. Durch sie wurde der Grund zumKlosterleben gelegt» wovon man sonst in dieser Zeitnoch nichts wußte, Fabrrc. II. 372.
§in
A
E
(s
L
ki
si
n
d
8
h
h
r
s
s
r
Ei