Band 
Erster Band.
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Einsprüßung 215

tzinsprützung. Das erste Beispiel von einer in dieWunde gemachten Einsprützung, welcher wir aus derGeschichte der Kunst wissen» ist das vom Censor Cato»(s. Dedication) welcher Kohl kochte, den Saft in eineBlase füllte» an die Oeffnung derselben einen Feder-kiel befestigte, und auf diese Art die Flüssigkeit in denfistulösen Schaden sprühte. Die Kunst, die Gefäße des^ menschlichen Körpers mit Wachs rc. ausjusprützen, ist in! der zweiten Hälfte des XVII. Jahrh, erfunden. Friede.

Reysch, Pros. zu Amsterdam , (geb. 1638: gest. 1731.)

! hat diese Kunst zu einem hohen Grade der Vollkommen,

i heit gebracht. Lieb erkühn, Pros. zu Berlin , (gestorb.

1756.) hat solche noch höher getrieben, und zuerst ge-zeigt, wie man große Adernsysteme im Menschen aus-sprützen, und hernach in Silber nachgießen könne. Wilh»Hunter, Pros. zu London , (geb. 1718. gest. 1783.)stand ihm besonders in metallischen Lussprützungen nichtnach. D. Meurs in Amsterdam , hat mit vieler Ge»schicklichkeit Auste.rn ausgesprützt, wo die Lungen (dersogenannte Bart) eine unbeschreibliche Menge der fein-sten Gesäße zeigten. Meusel Leitf. III. 1262. Lich»tenberg Magaz. f. d. Neueste rc. IV. 4. S. 157. --Bernstein IV. z6o.

Eintheilungsmaschine. Ein Werkzeug, Skalen aufeine leichte Weise zu verfertigen, hat der schwedischeRitter von Edelkranz erfunden. Pfaff undFried lander neueste Entdeck, sranz. Gelehrten. 803,V. 76.

Eis. Ueber die Bildung des Eises haben die Mitgliederder Akademie zu Florenz sehr schätzbare Versuche ange«stellt. Der erste, der in dem Zeitraum um die Mittedes XVII. Jahrh, über das Gefrieren des Wassers Versu-che anstellte, war Mariottr, der 1684 starb, Un»