Band 
Erster Band.
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336
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ZZ6 Entbindungskunst

Spur, ist aus dem XVI. Jahrhunderte, und aus derUnterschrift eines, den O. Luther vorstellenden, vonLucas Cranach gefertigten Gemähldes von 1520, läßtsich entnehmen, daß Cranach die Wachsmahlecey ge-kannt habe.— Die mehresten und glücklichsten Vers»,che hat man aber erst im XVIII. Jahrh, mit Wiederher-stellung dieser Kunst gemacht, und zuerst that sich Phi-lipp Claudius von Tubieres, Graf von Caylu-(geb. zu Paris 1692. gest. 1765.) durch seine Versuchehervor, und machte 5 Methoden bekannt, wo man beider letztem sich nicht des Feuers, sondern fünf öhligkerFirnisse bediente. Die Zeit dieser Erfindung setzt mangewöhnlich in das Jahr 175z. — Man hak behauptenwollen, daß der Gras Caylus seine Entdeckungen vondem neapolitanischen Prinzen Sän Severo erhaltcnhabe. Auch hat der niederländische Mahler I. Zar.Bachelier, Pros. zu Paris , im Jahre 175g dem Coy-lus die Ehre der Erfindung streitig zu machen gesucht.— Der spanische Exjesuit Don Vincenzo Rrgueno,hat es in dieser Kunst am weitesten gebracht. — All-gern. Hist. Lex. I. 194. Allgem. Künstle rl. 6z8.i. Suppl. 62. 2. Suppl. ro. z. Suppl. ryi. All-gem. Lit. Zeit. 1788- N. 167. Meusel Miscellenartist. Inhalts. 4. H. 6z. Richard Reisebeschr. durchJcal. IV. iyy. Busch Handb. d. Erf. IV. 1. S. 19z.ff. — Bollbeding Arch. rzg.

Entbindungskunst s. Geburtshülfe.

Entbindungsstuhl. Aus 2. B. Mos. r, 16. scheinthervorzugehen, daß die Hebammen sich schon damals derEntbindungs- oder Geburlsstühle bedient haben.

Entzieferungskunst s. Dechiffrirkunff.

Epacten, deren Gebrauch ist von Aloysius Lili, ei-