Band 
Erster Band.
Seite
347
JPEG-Download
 

Eßigale

247

nus im XV. Jahrhunderte. Libav lehrte ihn aus demRückstände von Branntewein bereiten. Der ProbstToburtius lehrte, wie man aus H olzäpfeln einenguten Essig machen könne. v. Langguth hat ausRunkelrüben Essig verfertigt. Gmelin Gesch. d.Ehemir. I. iz6. 137. 149. 350. Allgem. Lit.Zeit. i2ys. N. 228. S. 283. Busch Handb. d.Erf. IV. r. S. 257.

Eßigale. Die kleinen Aelchen, die man vom Anfange

^des Julius bis in den späten Herbst oft im Essig findet,und die wie weiße Fäden aussehen, hat Pet. Borell1655 und Jeblar, Pros. in Paris 1780 entdeckt.

Eßig - Naphtha. Eßig -Aether. (Nsxktiia. soati.) De»ren Erfinder war der Graf Lauragauis, ums Jahr,75g. Dörffurt H. zfii-

tzudiometer» Lustgülemesser. Ein Werkzeug dieserArt hat zuerst Pristley 1772 bekannt gemacht. ZurErfindung desselben gab eine Lufkart, das sogenannteSalperergas Veranlassung, welche schön Haies1748 entdeckte, und nachher von Pristley, in Anse»hung ihrer Eigenschaften und Wirkungen, genauer un-tersucht wurde. Felix Fontana hat 1774 acht neueInstrumente vorgeschlagen. Marsiglio Landrianiin Mayland machte 1775 eine neue Einrichtung bekannt.Zu eben der Zeit beschrieb Jngenhouß zwey neue Ein»richtungen dieses Instruments. Ma gellan machte1777 drey von ihm erfundene Eudiometer bekannt. Whi-te bediente sich zu seinen Beobachtungen über die Güteder Lust 1778 einer gemeinen Baromelerrvhre. Nachherhaben Saußüre, Achard, Gerar bin, Steg,mann, Cavendisch» Luz, Willke, Scheeleu. a>, verschiedene Einrichtungen angegeben. Den Aa.wen Eudiometer hat Landriani diesem Werkzeuge