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Erster Band.
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Färbemühlen

alten Zeiten trug man im Orient CocoS«, Pisang-und andere Blätter, statt der Fächer. Die Phrygierbedienten sich des Pfauen Wedels, so auch die grie-chischen Damen, im V. Jahrh, vor Chr. G. Da diebloßen Pfauenfedern zu biegsam waren, so brachte mandünn gespaltene hölzerne Blätter dazwischen an, umdiesen gefiederten Fächern eine längere Dauer zu geben.Diese Federfächer erhielten sich in Italien , England undFrankreich bis zum XVII. Jahrhundert. Auch derStraußfedern bediente man sich dazu, und gab die-sen einen schön verzierten, oft mit Gold und Edelstei,nen eingelegten elfenbeinernen Stiel. Dergleichen Fächerwaren zur Zeit der Königin Elisabeth in England,Mode. Es ist viel Spielerey mit diesem Dinge zerrie-ben, und es hat mancherley Veränderungen erfahren.Eoth. Hofkal. 1788. Journ. des Luxus u. d.Mode 1797. S. 4Ü5. Busch Handb. d. Erf. IV. 2.

S. 21. Geschichte d. Fächer in den Leipziger gel. ^Zeit. 176». S. 7z. ff. >

Färbemühlen zur Schmälte; die ersten s. Kobalt.

Färber. Der Unterschied zwischen Schwarz- und Schön-färber scheint schon im XV. Sec da gewesen zu seyn. ,v. Murr Journ. V. 90. 91. s. Fäcberey.

Färberey. Von der Kunst zu färben finden sich schsnNachrichten in dem Zeitraum von der Sündflulh bii iMose . Josephs bunter Rock (r. B. Mos. 37, z.) istbekannt; und im i. B. Mos. z8, 28. wird von ein-mScharlachsaden geredet. In der Beschreibung derStiftshütte, und der Priestsrkleidungen, kommen herrli-che , und zum Theil sehr kostbare Färbereyen, alS: ,Dunkelblau (vom Blacksiscbe) und Purpur, vor. Saffi-an, (rothgefärbte Widderfelle) u. dgl. m. findet sich indiesem Zeitalter. (2. B. Mos. 39, 1. s. .tz. c. 25, 4.