Fahnenschwingen
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die Griechen und Römer. Der römische Feldherr Cas.Marius schaffte im ersten Jahrh, vor Chr. G. alleBilder ab, und behielt blos den Adler, der auch nach,! her unter den Reichs in signien geblieben ist. Die
! Römer nannten diese Bilder 5ign3, Zeichen. Die
wirklichen Fahnen kamen erst unter den Kaisernauf. Diese behielten den Adler, als einen, dem Jupitergeheiligten Vogel, bei, und Außerdem hatten die FahnenDrachen und silberne Kugeln zum Zeichen. DieI eigentlichen Fahnen nannten die Römer VsxlIIurri,welches Wort von Vslurri, ein Segel, entstanden seyn! soll. Späterhin ließen die Kaiser ihre Bildnisse in dieFahnen setzen. Die römische Kavallerie hatte Fah-nen, die aus einem viereckigen, purpurfarbenen, mitGold gezierten Tuch bestanden, worauf man in der Foi-, ge- noch das Bild eines Drachen anbrachte. Um jedeArt der Infanterie durch die Fahne zu bezeichnen, hak-j ten die Römer späterhin auch verschiedene Sinnbilder,einen Wolf» einen Ochsen ic. Die ganze Legionhatte noch eine Hauptfahne mit einem vergoldeten, oderganz silbern'en Adler. — Noch zu den Zeiten des gro-ßen Kuhrsürsten von Brandenburg waren die Fahnen mitSinnbildern und Umschriften, die sich aus kriegeri-sche Begebenheiten bezogen, versehen. Die Deutschen knüpften ein Band an eine Lanze, welches der Herzogvor dem Heere hertcug. Von diesem Bande will mandas Wort Fahne herleiten, indem aus Band erst Ban»
! und aus diesem nachher Fan, oder Fahne entstanden
' sey. I,ixs. äs mil. Uoirulll. IV. 5. — Mars:
Eine allgem. Zeitung für Mil. Person. II. 2 — 6.
Zahnenschwingen. Das Recht, das einige Handwerkerhaben, entweder alle z, 6, oder 7 Jahr einen Aufzngmit Fahnen zu halten, und die Fahne zu schwingen,