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Erster Band.
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Farbenelavier

gen als Vermischung dieser beiden Farbe». — De laHire (geb. 1640, gest. 1719) erklärte 1711 alle Ver-schiedenheiten der Farbe aus der Verschiedenheit der Stär-ke, womit das Licht den Sehnerven trifft, was diesenEindruck schwache, verändere auch die Farbe. — New-ton (geb. 1642, gest. 1727) entdeckte rbü6 zuerst dieverschiedene Brechbackeit der Lichtstrahlen, die Verbin-dung derselben mit den Farben, und daß sowohl dasSonnenlicht, als das von den Körpern zurückgeworsene,nach Beschaffenheit seiner Farben, eine verschiedene Brech-barkeit, und nach Beschaffenheit seiner Brechbackeit eineverschiedene Farbe zeige, und bauete darauf sein Systemvon den Farben. Er entdeckte, daß jeder Lichtbüschel,(Strahl) aus 7 andern, von 7 ursprünglichen Farben,(Hauptstrahlen) besteht, welche aus verschiedene Art ge-brochen werden, und daß die Körper nur darum dieseoder jene Farbe haben, weil sie mehr Strahlen von dereinen, als von der andern Farbe zurückwerfen, welchesdenn von der Beschaffenheit jedes Körpers selbst herrührt.Newtons Theorie ist zwar von mehrern angefochten,hat aber obgesiegt, und seine Versuche sind in neuernZeiten von Richter, Desaguliers und andern be-stätigt. — Gehler II. 134. ff. Fischer II. 310. ff.Vollbed. Arch. 148.

Farbenclavier. Da es ein bloßes Spiel der Phantasieist, und bleiben wird, so sage ich davon gar nichts,und verweise bloß auf Heydenreichs Syst. der Aesthe-tik. Lpz. 1790. S. 224. — Krünitz XII. 195.Gehler II. 162. Fischer II. 376.

Farbendreyeck, Farbenxyramide. Eine mathema-tische Anordnung der gemischten Farben, die sich ausdrey Hauptfarben zusammensetzen lassen. Die erste Ideezu einer solchen Mischung der Farben, aus gewissen »in-