fachen, hak schon im XVI. Jahrhundert der berühmteMahler Lionardo da Vinci gehabt. Der P. Castelnahm ebensals nur drey Grundfarben an: Feuerroth,Schüttgelb und Himmelblau, und eignete sich1740 diese Erfindung zu. Aber le Beton hat schona?37 alle Farbenmischungen aus drey Farben hergeleitet,und Zahn ist der erste, der i68Z die Idee von einemDreyeck mit der Zusammensetzung der Farben verbun-den hat. Gehler II. r6z. Fischer II. 579.
Faß s. Weingesaße.
Faß zum Feuert eschen, von einer besondern Einrich-tung, wo vermittelst einer Quantität darin in einerdurchgehenden Röhre angebrachten Pulvers, welchesbeim Gebrauch in der vorgeschriebenen Art angezün-det, das Faß gesprengt, und das darin befindlicheWasser nach allen Seiten, wie der feinste Staub, ver-sprengt wird, hat ein Silberstecher zu Augsburg , Za-charias Ereil, 1716 erfunden, v. Stellen Augsb .I. 238- s.
Faßbrücken. In der Belagerung von Riga ,620 hatteGustav Adolph eine Faßbrücke über den Graben ver-fertigen lassen, die aber von den Belagerten entzwei ge-schossen wurde. Hoyer Gesch. der Kriegsk. I. Z26.s. Floßbrücke.
Fasten. Das 4Otägige Fasten vor Ostern hat Telespho-rus zwischen 128 und 139 eingeführt. — Jnnocen-tius I. verordnete im V. Jahrhundert das Fasten amSonnabend. — Ucbanus II. verordnete um 1095,daß man sich vor Ostern des Fleischessens enthaltensollte. — Doch fing man auch nach und nach an, mitWein, Eiern, Butter, Käse, Milchspeisen und an-dern Dingen, sich das Fasten zu erleichtern. — Fa.bric. II. 368. s. 4SZ. s. Lio. 663. 82z. 8-s. 840.