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Erster Band.
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Federschmücker

findet sich in Jeremias 36, 2z., wo ausdrücklich desFedermessers gedacht wird.

Federschmücker, Federputzer, war ehedem ein be-sonderes Handwerk. Der älteste bekannte war HansNegelein zu Nürnberg , geb. 1572, gest. 1641. —v. Murr Journ. XIH. 16.

Federzange. Ein Instrument, womit mach vermittelsteines einzigen Drucks» gleich einer Feder den gehörigenSchnitt geben kann, soll zwischen 1720 und 1730 inEngland erfunden seyn. Busch Handb. d. Ers. IV.2. S. 103.

Fegefeuer. Wurde schon im VI. Jahrhundert öffentlichgelehret, und diese Lehre in der Folge häufig bestätigt.Unter allen Bischöfen hat Gregorius I. sie zuerst ver-theidigt. — Zum Troste der Seelen im Fegefeuer er>fand Odilo, Abt zu Clugny, im Jahr ggtz dasFest aller Seelen, welches noch jetzt, den 2. Nov.,in der römisch-katholischen Kirche gefeiert wird. — Fa-ll ric. II. 498. 775. 840. 1020. ff.

Feigenbaum. Nach der Versicherung der Schriftstellerdes Alterthums, ist die Feige die erste angenehme Fruchtgewesen, von welcher die Menschen Kenntniß gehabt ha-ben. Die Griechen achteten den Feigenbaum sehr»und ihre Kenntniß davon verliert sich in den allerältestenZeilen. — In der Levante bringen die Einwohner ihreFeigen durch die Caprificalion, deren schon Theo.phrast und Plinius gedenken, zur Reife. Auch dieRömer haben solche schon angewandt. Im Jahr igbosoll man in Frankreich schon vier Arten der Feigen ge-kannt haben. — Den Israelitin dienten die Feigenzur Speise. (4. B. Mvs. 20, 5.) Auch wurden siezur Linderung der Schmerzen, zur Erweichung der Drü-sengeschwüllste u, dergl. gebraucht. (2. V. d. Kön.