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Erster Band.
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des X^II. oder zu Anfange des XIV. Jahrhunderts. —Auf ihn folgt Jean de Moeurs, oder Johann de-Muris, der nicht nur als Schriftsteller, sondern so»gar als Erfinder der Mensural - Musik bekannt gewor-den ist. Er lebte wahrscheinlich in der ersten Hälfte deSXIV. Jahrhunderts zu Paris , ist aber nicht der Erfin-der dieser Musik, doch gebührt ihm der Ruhm eine-Verbessecers, und wahren Beförderers der Musik aufeiner andern Seite, nämlich von der Seit? des harmo-nischen Gebrauchs der Musikalischen Intervallen. —Zu Anfang des XVI. Jahrhunderts kam die Figural«Musik nach Deutschland . — Forkel Eesch. d. Musik.II zyi. 415 4>8. 421. 425. 454. — VollbedingArchiv. Suppl. 159.

?i! ä'sroksl,. woher der Name s, Drat.

Filet. Ist keine neue Erfindung. In alten Kirchen hatman netzförmige Umhänge, und an alten Prachtkleidernnetzförmige Einfassungen gesehen. Im mittlern Zeitalterhatten manche Mäntel der Geistlichen Ueberzüge ausSeide, welche wie Fischnetze gemacht waren. Vermuth-lich war auch dasjenige, womit schon vor 400 Jahrenhie Frauenzimmer ihren Busen durchsichtig bedeckten, Fi-let. Beckm. Ers. V. 165.

Filigranarbeit, — eine aus allerley krausen, gewun«denen, geplätteten, durcheinander gezogenen Gold- undSilberfäden bestehendes, oft sehr seines, gefälliges undregelmäßiges Gewirre. waS ehemals mehr als jetzt zurZierde und zum Putz bei allerlei Waaren» z. E. zuNadelbüchsen, Juwelenkäsichen, kleinen Schächtelcben,Reliquienkästchen, zu Verherrlichung der heiligen Bil-der, und andern Kirchengeräkhen angewendet wurde. —Diese Kunst ist sehr alt, und scheint aus dem Orientzu uns gekommen zu seyn. Man will sogar Ueberbleib-sei davon im Schütte von» Herculanum gefunden haben.