Freyschützen
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lerlex. 655. 328. 3. Suppl. 1Z2. — Busch Handb.d. Erf. IV. 2. S. 4zz. VIII.- 395.
Freyschießen s. Scheibenschießen.
Freyschützen. Ein stehendes Heer von Fußvolk, unterdem Namen der Freyschützen, hat Carl VII., Königvon Frankreich im Jahre 1448 errichtet. — HoyerGesch. d. Kriegsk. I. 92. — Meusel Leitfaden. II.739 -
Frey tische kamen zu der Zeit auf, als die Figuralchöre(s. diese) entstanden. Wo es an Mitteln zur Unterhal-tung der Chorschüler fehlte, half die Bürgerschaftaus der Noth, und gab wöchentlich die sogenanntenumgehenden Freytische, welche in den frühern Zeiten dieLehrer selbst genossen hatten. — Forkel Gesch. derMusik. II. 708.
Friction s. Reiben.
Frictionsmaschine, womit Wasser zum Sieden kommt,hat Stockenschneider erfunden. — Gattererneue« Forstarchiv. X. 2. N. 32.
Frischheerd, soll schon 1448 zu Trautenstein, zwi-schen Hasseifelde und Tanne im Gange gewesen seyn. —v. Moll Jahrb. d. Berg- u. Hüttenk. III. 146.
Frisirmühle» die zugleich mit einer Maschine verbun-den ist, welche die gefärbten Tücher abreibt, damit sienicht abfärben,, hat der Tuckscherer Dürant in Frank-reich erfunden. — Bollbeding Archiv. 174.
Frisur, Haarputz. Schon die Athenienser brachtenihre Haare, mittelst heißer Eisen in Locken. Auch dieRömer verstanden schon das Haar mit einem^ runden in-wendig hohlen Brenneisen (LLlauristrum) zu kräu-seln. Doch waren Mannspersonen, wenigstens noch zuden Zeiten deS Cicero, bei den Römern verächtlich, diefrisirtes Haar trugen. Ein solcher hieß Koma calsnal-