XX Vl Vorrede
erkennen. Man braucht ja nur zu zahlen, um sichdavon zu überzeugen; und Wahrheit muß ja dochWahrheit bleiben. Wie flüchtig Herr Busch, bei allerseiner Weitschweifigkeit, dennoch zu Werke gegangen sey,laßt sich schon zum Theil daraus entnehmen, daß er insein Handbuch sehr viele Artikel mit aufzunehmen ver-gessen hat, die man doch in seinem eignen Almanachfindet. Ich habe diese Artikel mit aufgenommen, undHerrn Busch allemal treulich dabei angeführt. Ver-muthlich konnte er sich bei diesen Artikeln nicht so rechtausdehnen. Auffallend ist es anbei, daß Herr Busch,der doch die Bogen vollzufüllen, und die Sachen auszu-dehnen recht gut versteht, bei so manchen Artikeln sichwirklich zur Ungebühr eingeschränkt hat, da es ihm dochan Stoff nicht fehlen konnte, solche in gedrängterKürze viel reichhaltiger zu machen, und Dinge ausge-lassen hat, die er durchaus hatte berühren müssen. Mansehe z. B. nur die Artikel Brillen, Bruchbänder,Kirchhof, Kobolt, Hyacinthe, wie mager! Beimletzter» Artikel lehrt Herr Busch, wie man Hyacinthenrecht groß ziehen soll. Von der ältern Geschichtedieser Blume aber sagt er nichts. — Wie kläglich istder Artikel Becher; — wie unvollkommen der ArtikelKarpen; — wie elend der Art. Gehörorgane; —wie unzweckmäßig der Art. Lackmus bearbeitet; beiwelchem letztem sogar nicht einmal die BeckmannschenNachrichten benutzt sind! — Beim Kampfer demon-strirt Herr Busch allerlei chemische Processe, die garnicht hieher gehören, und was zur Geschichte der Erfin-dung gehört, davon sagt er nichts. Doch, was soll ichmich dabei länger aufhalfen! Man sieht, wie HerrBusch hei seiner Arbeit zu Werke gegangen ist. —