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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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^.kaaus s. Einmaleins. I. B. ZIZ.

Borgt. Neperische Stäbchen Z. B. 148.

Abbrrviaturen (l. B. 4) waren bei dem Griechen,so wie bei den alten Römern im Gebrauche, und imGrunde nicht gar sehr von einander verschieden. Auchhaben die Hebräer, besonders die Rabbiner,, Abbre.viaturen. Bon den Handschriften der Lateinergilt dies als Hauptcegel, daß sie, je-älter sie sind,desto weniger Abbreviaturen haben. Erst seit dem VII.Jahrhundert nimmt die Anzahl derselben allmahlig zu,so daß man im XI. Jahrhundert kaum eine Zeile sin-det, in welcher nicht mehrere Abbreviaturen vorkommen»Der Gebrauch der Abbreviaturen erstreckte sich bis in dieerstem Zeiten der Buchdruckerkunst: die ersten gedrucktenBücher, haben noch viele Abbreviaturen. - In Urkun.den hielten die Abbreviaturen fast gleichen Gang, wiein Handschriften, sie schritten von einer kleinen Anzahl

zu einer immer größer werdenden Menge; aber die He«

richtlichen Acten wimmeln selbst im V, und VI,Jahrhundert von Abbreviaturen. Diese Acten al-lein ausgenommen, gilt von allen übrigen Diplo-men» wie von Handschriften, dies als Haupt-regel: Je älter dir Urkunden sind, desto weniger

Abbreviaturen haben sie. Klein ist die Ärzahl der Ab-breviaturen, unter den Merovingischen und Earolingi-"Suxxl. B> ' . x