Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
Seite
XXVII
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Vorrede

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Herr Busch ereifert sich darüber, daß ich vom egy pir-schen Papier nichts gesagt habe. Ich bitte HerrnBusch, zu bedenken, daß ich nicht die Geschichte des«zyprischen, mit dem unsrigen gar keine Aehnlichkeit ha-benden, sondern die Geschichte des unter uns heut zrrTage üblichen Papiers habe liefern wollen. Vom egyp-tischen Papiere mögte auch wohl Herr Busch eben nichtviel mehr sagen können, als daß unsre Kenntniß davonsehr mangelhaft, und sogar dessen Alter ungewiß,so wie der Name des Erfinders unbekannt ist. Viel-leicht schreibt Herr Busch, wenn er an diesen Artikelkommt, hier das 2te Capitel in Wehrs Schrift:vom Papier, aus. Das wird zwar, zumal wenn alleCitaten beigefügt werden, sehr gelehrt aussehen; aberder geneigte Leser wird am Ende doch nicht viel wissen.Die treffliche Schrift von Wehrs habe ich aber beimArtikel: Schreibkunst langst angeführt.

Uebrigens hat es mich doch sehr gefyeuet, daßHerr Busch, durch mein Beispiel ermuntert, sich we-nigstens darin bei seinem letztem Bande schon gebes-sert hat, daß er bei Anführung der Schriftsteller mitmehr Schonung des Papiers, und des Publici zu Werkegegangen ist. Wenn er nur erst anfängt, in sich zugehen, so wird das Uebrige sich vielleicht nach geradeauch schon finden.

Seit der Erscheinung meiner Geschichte der Erfin-dungen, hat nun auch der Verleger des BufchischenHandbuchs, dasselbe zum Besten des Publici be-reits auf die Hälfte des Ladenpreises herabgesetzt.Warum mag dieser an sich lobenswürdige Entschlußwohl n>cht früher gefaßt seyn?

Eines Umstandes muß auch ich, schließlich zum