rs Achgrund
durch wellenförmige Bewegung, welche ein jedes von demleuchtenden Körper bewegte Thcilchen, noch allen Seiten, bewirke. — Newton bestritt den mit Materie völligausgefüllten Raum, wie Carle sins behaupiete, unddie wellenförmige Fortpflanzung des LicktS, vermöge derSchwingungen des Aethers , die HuygcnS annahm;aber nie hat er das Daseyn einer feinen, flüssigen elasti-schen Materie im Welträume geleugnet, vielmehr war erMit Bernoulli geneigt zu glauben, daß eine solchesubtile Materie nicht gllein den Zusammenhang der Theile
„ «ine- Körpers durch den Druck oder Stoß verursache,sondern daß sie selbst das Gesetz der Schwere bewirke.Gegen Huygens nahm er eine eigne Licht Materiean, die von einem Gegenstände nach allen Seiten binausflösse, und auf diese Weise das Auge rührte. DieseLehre wurde nachher unter dem Name» des Emana»tionssyHems überall angenommen. — Euler setztedem Newtonschen. System mehrere wichtige Zweifel ent-gegen, bestritt Newtons Theorie , mit einer gewisse»Heftigkeit, und nahm eine höchst feine, im ganzenWeltraum ausgebreitete Materie, die er Aether nennt,in der Art an, wie ich im 2. B. S. 356 beim ArtikelLicht angeführt habe. — Gehler. I. Ks. Fischer.I. 79. Euler Briefe an eine deutsche Prinzessin, a. d.Französ. übers. Leipzig 1792 bis 1794. gr. 8.
Aetzgrund. Eine Maschine zum Auftragen deS Aetz-grundis hat der englische Kupferstecher G. Terry «rsun-den. — Magaz. all. neuen Crs. I. 190.
Aster. Eine Maschine zum künstlichen Aster in den Lei-sten, hat Zuville zu Paris erfunden- und 1736 be-schrieben. Richter chir. Bibl. VIII. zgr. s. Mast-darm.
Aszerschleuse. Eine neue Ansegung von Afterschleusen