Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Augustinermönche 5,,

von Ernst, Herzog zu Lünsburg» von Philipp. Laub-graf zu Hessen, von Wolfgang, Fürsten zu An!),'.:;,und von den Städten Nürnberg und Reutlingen unt-r-schrieben worden, ist sie rgZ'o am 25. Junius bei dergroßen Rcichsversammlung in Augsburg , in GegenwartKaisers Carl V. seines Bruders, KönigS Ferdinand,und aller Kuhr- und Fürsten und Stande, so vorhandenwaren, von dem kuhrfürstl. Rathe, O Beyer, in deutscherSprache öffentlich verlesen worden. Man hat ein herrischesund ein lateinisches Exemplar davon; das deutsche ist indie Mainzische Reichskanzlei niedergelegt; das lateinischeam Brüsselschen Hofe aufgehoben worden. Im I. 15-.c>nahm Phil. Melanchthon in der zu Wilrenberg da-mals neu aufgelegten lateinischen Ausgabe der augLbur-zischen Confesswn, eine Veränderung vor» wozu er sichdurch die Hoffnung verleiten ließ, daß die Zwinglianrrmit den Lutheranern sich vereinigen würden. Von dieserVeränderung ist der Unterschied der unveränderten,und der veränderten augsburgischen Confession ent-standen. Zu der unveränderten bekennen sich die Luthe»raner; zur veränderten die Neformirten. Mit dem Ori-ginaltexte kommt die Edition überein, die iZzr zu Wit>tenberg gedruckt ist, und eben diese ist auch 1561 vonden protestirenden Standen, die zu Naumburg in Thü-ringen sich versammelt hatten, nochmals unterschrieben,und dem Kaiser Ferdinand I. übergeben worden.Mehlig Kirch. u. Ketz. Lex. I. izi.

Augustinermönche. Den Ursprung dieses Ordens leiteneinige aus dem V. Jahrh, von AugustinuS , Bischofzu Hippen, her. Nach mehberer Meinung aber ist dirwahre Einrichtung desselben 1256 vom Pabst Alexan-der IV. geschehen. Mehlig Kirch. u. Ketz. Lexr-I. 133.

Augustinernonntn. Dieser Orden soll schon ums