Bergbctonienkraut 55
ralur und Geschichte des Bergbaues gehörigen Schriftenfindet man in Rosenthals Liierst. 4z.
, Bergbetonien kraut. ist von dern ersten Arzt der Kö »niglichen Hospitäler zu Fstadnr, Zgnaz Serrano imJahre 1786 zuerst als ein wirksames Mittel gegen daSPodagra gebraucht.
Bergg ieß hü bler Sauerbrunnen, bei einem Berg-städtchen/ Berggießhübel. sonst Gießhü-el genannt,z Meilen pvn Dresden , theilt sich in 2 mineralischeBrunnen. Der eine ist der Friedrichsdcunnen,
' der andere das Johann - Georgen Bad. Letzteresist eigentlich ein Stollen, welchin Kuhrsürst Johann Georg II. hat treiben lassen. Sein Wasser ist feit1717 zum Baden gebraucht. Ersterer ist 1722 entdeckt.Zückert G-sundbr. 55z.
Bergmännisches Instrument, wodurch beim Ueber»fahren der Gänge auf Stollen und Strecken, und beimDurchfinken derselben in Schächten, nicht allein ihr wah-res Streichen, sondern auch ihr recht- und widerstnnige-Fallen, genau bestimmt werden kann, hat C. Jniman.Löscher erfunden, und die Beschreibung davon 180zzu Leipzig herausgegeben. ^
Berlinische Gesundbrunnen; eine halbe Stundevon Berlin , am Pankoflusse, ist ums Jahr2760 entdeckt und in diesem Jahre vom O. Behm be-schrieben. Der StadtpbysicuS Lesser zu Berlin hatdas Wasser zuerst 1757 untersucht. — Zückert Ge.sundbr. Z58.
Bernstein, Bernstein, Agtstein, gelber Amber,Dentar, Ras. (1. B. nsi.) Schon rooa Jahre vorEhr. Geb. holten ihn die Phönicier von den Küsten derNordsee. Schon Homer , Herodot , Plinius undTaritus reden vom Bernstein, und die Griechen undRömer wandten itz» schon zur Verfertigung kostbarer