72 Brannteweinbrennerei
die ander« in 24 Stunden 480 Mal gefüllt und abgezo-gen werden können, sind eine schottische Erfindung. —Mag. all. neuen Erf. I. 173.
Brannteweindrennerei. Der Kupfrrschmiedemeister inWriffsnfels, Nicolaus Degen, hat iZrr «ine verbes.serte Methode des Brannteweinbrennens erfunden. Mitseiner neuen Destillationsmaschine brennt man in derRegel von der Meische weg gleich dergestalt gut, daß derBranntewein genau halb Wasser und halb Spiritus,das zweite Mal aber den reinsten Spiritus enthalt,«welcher das Pulver anzündet. Der Spiritus kann aufkeine Weise verloren gehen. Da die Meische ohne be-sondere Feuerung heiß in die Blase stürzt, so wird al-les Anbrennen verhindert. Die Feuerung vermindert sichschon beim gewöhnlichen Branntewein, von z auf r.Man erhält das Pflegma zusammen, ohne besondereFeuerung darauf zu verwenden; ein Vortheil für Essig-anstaltell, die mit Brannteweinfabriken verbunden wer-den können. .Durch die fabrikmäßige Absonderung desAlkohols (des höchst gereinigten Weingeistes) werden alleAbziehzeuge entbehrlich. Das trübste, unreinste Wasser(Weinessig z. B.) geht nach Wegnahme des. Spiritus,als trinkbares Wasser hervor. Das Kühlwasser bleibtimmer kalt. Die Gefahr, der man bei gewöhnlichenBrennzeugen ausgesetzt ist, fällt weg, indem bei einigkrVorsicht keine Blase üb»rschießen, und kein Helm abflie,gen kann, da derselbe fest gelörhet ist. Endlich reinigtsich die Maschine von selbst. — Nationalzeit. d.Deutsch , iZit. S. 404.
Brannteweinsprüfer, hat Fr. H. Müller erfunden,und. nachher noch beträchtlich verbessert. — Busch Al-manach. I. 679.
Br ayntew eins war ge, wodurch der Gehalt der geistigenGetränke und starken Wasser aufs richtigste erforscht