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Brautführer
stemsn geben sollte. Die mehresten rechneten ihn zu denEisenerzen. Aber Pott und Eron siebt haken gezeigt,daß daS Eisen zufällig in ihm sey. Sage hält ihnfür ein Gemisch von Kobait und Zink, durch Salzsäurevererzt. Bergmann und Gähn haben aber 1774 gezeigt,daß er eine eigne metallische Materie seyn müsse. -—Fischer. I. 424. — Blumenbach Hanvd. d. N.
' G. 4. Aufl. 717.
Brautführer. (?a>->nvmpki ) Des Gebrauchs, daßBräutigam und Braut an ihrem Hochzeitstage durch ge-wisse Personen zur Kirche geführt werden, wird schon imII. Jahrh gedacht. Gegen das Ende dieses Jahrhund.gab der röm. Bischof Soter d:e Verordnung, daß,r.urdiejenige für ein rechtmäßiges Weib gehalten werdensollte, die von Paranympyen zur Kirche geführt sey.Eben dies wurde auch auf der im Jahre zg3 zu Car-Ihago gehaltenen Kuchenversammlung verordnet.— Meh-lig Kirch. u. Ketz. Vx. II. gor.
Brechdarkeit, Brechung derLichsstrahlen, Strah-lenbrechung. Newton entdeckte zuerst 1666 dieverschiedene Brechbarkcit des Lichts von den verschiedenenFarben, und leitete daraus seine Theorie von den Farbenher. — Der Name Brechung mag ohne Zweifel da-her entstanden seyn, weil ein schief ins Wasser gehalte-ner Stab oder Ruder, durch die Wirkung der Strah-lenbrechung, gleichsam zerbrochen erscheint. Der insWasser gesenkte Theil scheint eine andere Linie zu machen,als der außer dem Wasser befindliche. Wenigstens istdies Phänomen der Brechung eins der ältesten, die manwahrgenommen hat, und wird schon vom Aristotelesin seinen Aufgaben erwähnt. — Die Strahlenbrechungwar den Allen.gar nicht unbekannt. Da sie aber keinek-MWwren Begriffe vom Sehen und dem Lichte hatten,zs AM; ihm« auch diese Wirkung dunkel blechen. Erst