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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Brillen

ne hölzerne, mit Wachs überzogene Tafeln, daher dennauch die Boten» durch welche die Briefc hin und hergeschickt wurden, und welche gewöhnlich Sklaven waren,Isksliarii genannt wurden. In der Folge bedienteman sich dazu des Pergaments. Äls Decimus Bru-tus vom Anlonius zu Mutina belagert wurde, soschrieben Hirtius und Octavius ihre" Briefe aufdünne Blatkchen von Bley, und schickten ihm di-seibendurch Taucher, welche auch die Antworten brachten.Appianus erzählt von Briesen» die aus dleyrrne Ku-geln geschrieben waren, und vermittelst einer Schleuderin belagerte Städte oder Lager geworfen wurden. —Adams röm. Älterth. 95Z. — Funke neues R?al-schullex. II. 367. — Eine Erfindung von ganz befände«rer Art ist es wohl, daß ein Spion, um den Brief vorder Nachsuchung zu schützen, ein Zettelchen in eine Fe-dcrspule, und diese, in ein Läppchen gswickrlt, in denHintern steckt, welches bei Gelegenheit eines auf Zrilon1760 gegen den Kaiser in Kandi entstandenen Krieges,wirklich geschehen seyn soll. Allgew. deutsche Bidl.I.X 1 . ---6.

Brillen, (i. D. ,64 ) Die erste deutliche Nachricht vonder Vergrößerung durch Gläser findet man imXll. Jahrh, bei dem Araber Alhazen ; denn er sagt,daß eine Sacke, an die Grundfläche deS größer» Ab,schnitts einer gläsernen Kugel gehalten vergrößert er-scheine. Roger Baron, der am Ende des-XkU.Jahrh, lebte, redet weitläuftig davon, daß kleine Ku-gelstücke von Glas. mit der flachen Seite auf eine Schriftgelegt, die Buchstaben deutlicher mache und ver-größere; aber seine Erklärungen davon beruhen aufverworrei »n Vorstellungen, und sind unzureichend. Smithsuckr aus den Fehlschlüssen d»s Baron wahrscheinlich zumachen, daß er nicht nach eignen Versuchen geschrieben