Brillcnducalen
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habe. Indessen haben dir Steilen deS Alhazen undBacon vielleicht zur Eisindung der Brillen Anlaß ge»gegeben, wozu von Barons kleinerem Kugelsegwentnur noch der leichte Schritt übrig war, das Glas nichtauf den Gegenstand aufzulegen, sondern ein wenig vondemselben zu entfernen und näher an d.aS Auge zu halten;denn, so viel ist wenigstens gewiß, daß mit dem Anfan-ge des XIV. Jahrhunderts, oder nicht lange vorher,',die Brillen bekannt geworden sind,, und smith führthistorische Zeugnisse an, die eö außer Zweifel setzen, daßdie Erfindung der Brillen zwischen 1280 und i^ir fällt.—Smith Lehrbegr. d. Optik, durch Kästner» Z77—379- - Fischer I. 504. Gehler. 4Ü4. Volk-mann Nachr. von Italien . I. 542.
Bri llenducaten, eine dänische Goldmünze von Chri stian IV. mit einer Brille auf dem Revers, und darun-ter die Worte Viäs rrrira äoinirr» 1647, weil 1644»und nachher wieder 1647 zu Königsberg in Norwegen etwas Gold zum Vorschein gekommen war. — Schel-lenberg Handlex. I. 71.
Brillenthaler, eine Braunschweig > Lüneburgiscke Schau-münze, die Herzog Julius 1586 und 1589 prägenließ; der Revers enthielt den wilden Haizmann, der.ein Licht, einen Todtenkops, eine Sanduhr und «ineBrille in Händen hält. — ScheUenberg Handlex.I. 71.
Brvdt aus Eicheln s. Eicheln.
B rod tk o r n. Eine Anweisung, die Halste dcS BrodtkornSdurch Mehl aus Erdkohlrüben (Dorschen, Lrsssic»olsracss, nspiokrassica Dinn.) im Brodle zu ergän-zen, hat Bayrhammer zu Kumptmühl bei Regens-burg I8r6 gegeben.— Allgrm. rhein . Intel. Bl.1817. I. ,9.
Brodtverfluchung. (?snis aonsurstus.) Bei denMn-