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Buchstaben
ist, so, daß die Arbeit und die Kosten des Juckensverwinde« werden, und dieses einförmiger und schönerwird» hat Philipp Nusher aus Banbury in derGrafschaft Oxford 1802 mehrere Erfindungen bekanntgemacht. — Magaz. all. neuen Erf. II. tot.
Buchstaben, (i. B. - 82.) Wann, und von w e m dieBuchstaben erfunden sind, weiß man zwar nicht genau;daß aber die Buchstaben, mit welchen die Europäergeschrieben haben, und noch schreiben, von den Phöni-ciern abstammen, ist schon an sich begreiflich; aber dienoch vorhandenen ältesten schriftlichen Denkmäler setzendie Sache außer allen Zweifel. Sanchoniaton , einPhönicier, der seine vaterländische Geschichte aus müh-sam gesammelten archivanschen Nachrichten geschriebenhat, bezeugt, daß, Taaut, oder Thoyt (der Grie-chen Hermes, und der Lateiner Merkur ), Misor'Soder Mizraims Sohn, der aber in Phönicier« geborenund erzogen worden ist, die buchstäblichen Figuren (dieKunst, Töne der menschlichen Stimme zu mahlen) erfundenhabe. Auch alle schreibende Völker, in Afrika sowol»als im südlichen Asien , diesseits des Indus , undim ganzen nördlichen Asien , haben von den Phöniciernihre Buchstaben, wo nicht unmittelbar, doch auf irgendeinem Umwege erhalten. Nur in Ansehung der Völkerjenseits des Indus, ist die Sache noch nicht hin-länglich ins Licht gesetzt. — Gaktrrer Diplom. 8» —Zur Geschichte der Ersindung des griechischen und latei-nischen Alphabets, vergl. Pottet Archäol. III. 2Z7,—Eschenburg Handb. d. clasf. Literatur. Zy. Sz. —Funke neues Realschullex. I. «40.
Buchstabenrechnung. (^ritiarnatics sxtzLiosu s, litts-ralie.) Der erste, der in der Algebra die Buchstabeneinführte, war Joh. Buteon, ein Mönch aus derDauphine, wovon «1559 einen'Traktat herausgab.