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Deinacher Sauerbrunnen
wieder hergestellt. Auch Fürst. n, Grafen, zuweilen Bi-. schöfe, und seil dem XII. Jahrh, guck Aebke gebrauchten- sie. Mit dem Ausgangs des XIII. Jahrh. - nachdem dieWappen abgeschafft worden lind, haben die Bischöfe,vermuthlich durch das Beispiel der weltlichen Fürsten ge-reiht., auf den Siegeln zu verstehen gegeben, daß sienicht nur von Gottes, sondern auch von des aposto-lischen Stuhls Gnaden. Bischöfe wären. Hier-her gekört das Siegei des Bischofs Argiold von Vam«berg von 1287. Die weltlichen Fürsten gebrauchten schonim XI. Jahrh, die Forme!: Osj st Irrrpsrgtoris Zratig,wie das Beispiel des Herzogs Bertbold von Zäh-ringen (gest. 1077.) lehrt. — Gatterer Diplom.200. — In Ärkunden hat Pipin diese Formet zuerstin Gang gebracht; ihm folgten dann hierin andere euro-päische Könige und Kaiser; ja selbst die Grafen vonBurgund ; sodann die deutschen Reichsfürsten und Gra,fen seit Kaiser Heinrich IV. und V.; seit dem XIII.und XIV. Jahrh, auch Edelleute, und 1254 nennt sichsogar ein gewisser Johannes Osi grstia sävocaturrl in^Istsös. Unter den geistlichen Fürsten giebt man denBischof Kunibert von Cölln, für den ersten aus, wel-cher schon im Jahre 625 diese Formel gebraucht habe;zuverlässig aber tbat es Lucult, Erzbischof von Mainz,im Jahre 785. Das. zgü.
Deinacher Sauerbrunnen, im Würtembergischen,. istzuerst von Joh. Le^orin 1642, hernach von I. G.Gmeli» 1727, von Phil. Fr. Gmelin 1758 u. a.beschrieben. Zuckert Gesundbc. 573.
Democratie. Unter dem Artikel: König, habe ichnachgewiesen, daß bis monarchische Regierun^ssorm, soviel bekannt, die älteste ist. Die democratifche ist.vielneuer. In Griechenland ist solche in dem Zeitalter vonMosr bis.Lyrns, nach und nach ^überall, nur in Epik