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Durchmesser der Erde
aw 24. Nvy. a. St. beobachtete JeremiaS Harro,ckes in England zum ersten Male die VenuS vpr derSonnenscheibe. Eben diese Begebenheit beobachtete außerihm William Erabtre zu Manschester. Nach diesemist die Venus noch 176» am 6. Jun. und 1769 denZ, Juni in der Sonne gesehen worden. Ihre nunmehri-gen nächsten Durchgänge sind in den Jahren 1874.und1882 zu erwarten. — Bode kurzgef. Erlauter. d.Sternk. I. h, 469. f. 11 . §. 580. f. — De laLande astron. Handb. Lpz. 1775. Z. 726. — Geh-ler. I. 656. Fischer. 1 . 756.
Durchmesser der Erde, betragt 1720 geographischeMeilen, deren >Z auf einen Grad gehen. Wie viel nundieselben in einem bekannten Maaße betragen, dies aus-zuwittern, ist der Gegenstand der Beschäftigung mehrererberühmter Männer gewesen. .Der erste, der sich damitbeschäftigte, war nach dem Berichte des Diogenes Laer-tius, Anaximander von Milet. Nach ihm hatEralosthenes die Sache weiter verfolgt, und denUmkreis der Erde aus szoao Stadien ges-tzt. Ihmfolgte Posidonius zu den Zeiten des Cicero, der,nach Strabo , den Umkreis der Erde zu igooao Sta-dien annahm. Ums J^Zoo, nach Eh. Geb.» hat Mannen,oder Almamon, König der Araber , der die Astronomiedes PtolomäuS aus dem Griechischen inS Arabischeübersetzen ließ, durch geschickte Mathematiker untersuchenlassen, wir viel Meilen einem Grade im Meridian zukä-men, welche solches zu 56, oder Zü'1/2 arabische Meilenbesuchen. Im XVII. Jahrh, bat Wrllebrord Snel-lius, Pros. der Mathem. zu Leyden, neue Untersuchun-gen darüber angestellt, und einen Grad des Meridiansauf dem Erdboden 28500 Ruthen,, deren jede 12 rheinl.Fuß hat, 1500 aber eine holländisch» Meile ausmachen,befunden. Auch Riccioluö und Grimasdi haben