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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Eisernes Seil

Eisernes Seil. Eine Art Seilwerk von Eisendrath hatRegnier erfunden. — Hildt Handlungszeit. 1784.

S. 29 z. ^ -

Eisessig s. Essigsaure.

Elastische Linie. (r. B. 521.) Vergl. Wolf mathrm.

L-x. 576. ^

Elegie. (1. B. Zar.) Schon in den frühesten Zeitenwurde die elegische Dichtungsart von den Joniern erfun-den. Sie wurde durch die Doppelflöte der Lydier veran-laßt, welche diese 1>ei ihrer kriegrischen Musik brauchten,und welche Herodot (I. 1,7.) unstreitig durch den Aus-druck der männlichen und weiblichen Flöte che-zeichnst. Die elegische Vecsart sollte gleichsam eine Nach-ahmung der lyrischen DoppelflZte bei der Kriegskunst seyn ;indem man dem volltönenden männlichen Hexameterden weichen weiblichen Pentameter zugesellte. Damitstimmt üöerein, daß die ältesten Lieder in der elegischenVsrsart, Kriegs - und Schlachtgesange waren. Derglei-chen Lieder sangen L>e ionischen Sänger, Callinousund Tyrtäus, wie man aus den noch vorhandenenFragmenten steht. In dies«' frühern Periode, etwa um700 bis üoo Jahre vor Eh. Geb. brauchte man alsoden Hexameter und den neuerfundenen Pentameterzu Krlkgsgeszngen. Der Name Elegie war ab« nochnicht gewöhnlich. Der Kolophoni« MimnermuS aberschuf eine neue Gattung von Liedern; wozu er den Hexa-meter und Pentameter gebrauchte. Er sang darin dieFreuden und die Schmerzen der Liebe, und ward, so derErfinder der Lieb e s - E l eg ie, welche spater Philetasund Callimachus, und unter den Römern die bekann-ten Elegiker ausbildeten. Simonides aus Eeos,brauchte die elegische Versart hauffg zu seinen Wehkla-gen und Trauerliedern, und daher die Benennung Ele«gie selbst, welches Wort nichts anders, als eine Weh-